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08.08.1980 - 

Datenfernverarbeitungsdienste expandieren:

Mehrwert-Information von der Datenbank

PALO ALTO (to) - Das Geschäft mit der Information soll in den kommenden fünf Jahren weiterhin prächtige Blüten treiben: Während sich die Ausgaben für Datenbankdienste allgemein in den USA im Laufe dieses Zeitraumes auf 22 Milliarden Dollar verdoppeln werden, so urteilt eine Marktstudie des Input Market Analysis Service, werden sie für online (via Telekommunikationsverbindungen) übermittelte Informationen auf das Vierfache (= 4,3 Milliarden Dollar) anwachsen. Die einschlägigen Anbieter werden sich jedoch auf neue Techniken einstellen müssen.

Der wachsende Bedarf an Information zur Entscheidungsfindung und Planung soll denjenigen Datendienstanbietern besonders entgegenkommen, die ihr Produkt nicht mehr auf Papier, sondern über Computerleistung und Netzwerke verbreiten. Das führt der neueste Bericht "Market Opportunities for Data Base Services" der Input, Palo Alto, aus. Anbieter von "RC"-Diensten (RCS = Remote Computing Services) wie die amerikanischen Service-Häuser Automatic Data Processing und National CSS sowie die Netzwerkanbieter werden von diesem Trend profitieren. Entweder jedoch, so die Studie, werden sie gegen Ende dieses Jahrzehnts mit Methoden wie Kabelfernsehen und Bildplatte konkurrieren oder sich auf sie umstellen müssen.

Bis die RCS-Unternehmen "wertvollere" Daten bereitstellen, indem sie beispielsweise die Anwendungssoftware unterstützen, werden sie sich mit einem 75-Prozent-Anteill am Online-Datenbank-Servicemarkt begnügen müssen, schätzt Input. "Auf einigen Gebieten ist der Gewinn der RCS-Unternehmen aus einer Applikationsverarbeitung verbunden mit Datenbankzugriffen achtmal so hoch wie derjenige aus der puren Datenbankbenutzung", diagnostiziert Input.

Schlüsselwort zum Datendienst

Über 400 Datenbanken von mehr als 140 Anbietern hat Input zusammengestellt, die in 15 Rubriken unterteilt wurden und über Schlüsselwörter auffindbar sind. Besonders wichtig sind dabei:

- Energie- und Mineralienknappheit werden den Gebrauch der Datenbanken, die in das Gebiet "Rohstoffvorkommen" fallen, mit einer jährlichen Zuwachsrate von 35 Prozent expandieren lassen.

- "Nachrichten"-Datenbanken sollen 1985 einen 250-Millionen-Dollar-Markt darstellen, gegenüber 40 Millionen in 1979.

- Der "Marketing"-Datenbank-Gebrauch soll ebenfalls jährlich um mehr als 30 Prozent bis auf 500 Millionen Dollar anschwellen begründet auf die verstärkte Tätigkeit in der Marktuntersuchung.

- Im "Kredit"-Datenbank-Geschäft werden die Anbieter 1985 sogar 700 Millionen Dollar einnehmen.

Eine Untersuchung über die einzelnen Anbieter, deren Produkte und Markttaktiken ist in der Studie detailliert wiedergegeben.

Informationen: Warren Sargent, Input, 2471 East Bayshore Road, Suite 600, Palo Alto, California 94303, Tel.: 415/493-16 00.