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25.05.1979

Meinungen

Betrifft: CW Nr. 19 vom 11. Mai 1979 "Macht die Post, PAPAæ zu teuer?"

Softlab führt im Auftrag des VDRZ derzeit Planungsaufgaben zur Pilotanwendung Paketvermittlung der Bundespost (Projekt PAPA) durch. Auf der ersten Seite der CW Nr. 19 wurde ich als Projektleiter von Softlab mit der Tatsache konfrontiert, daß ihr Hannover-Korrespondent ein von mir anläßlich des DID-Seminars erörtertes Praxisbeispiel der Anwendung des paketvermittelten Datendienstes hinsichtlich der Kostensituation ins Gegenteil verkehrt hat. Ich hatte als Referent dieses Seminars erläutert, daß bei Dialoganwendungen Datex-P in vielen Fällen wirtschaftlicher als konkurrierende Übertragungsmedien werden wird und dies an Beispielen gezeigt, die sich auf Untersuchungen stützen, die unser Haus im Auftrag der VDRZ bei VDRZ-Mitgliedern durchgeführt hat.

Aufgrund der Fehlinterpretation durch Ihren Korrespondenten entstand nun wohl der Tenor Ihres Artikels, die Bundespost bremse durch ihre Gebührenpolitik die Entwicklung des paketvermittelten Datendienstes. Dies ist nach unserer Kenntnis keineswegs der Fall. Die Bundespost ist - soweit wir es beurteilen können - äußerst interessiert daran, weiten Kreisen die neue Dienstleistung Datex-P durch interessante Konditionen schmackhaft zu machen, hierzu gehört zum Beispiel die kostenlose Nutzung des Dienstes über ein Jahr für all jene Anwender, die sich nach Inbetriebnahme des Dienstes als Pilotanwender zur Verfügung stellen.

Zu diesem Kreis gehören die VDRZ-Mitglieder, die sich im Gemeinschaftsprojekt "PAPA" engagiert haben.

Im Interesse der korrekten Wiedergabe von Sachverhalten - wie wir sie von der CW gewohnt sind - bitte ich um Richtigstellung.

B. Kistner Softlab GmbH

Betrifft: CW Nr. 19 vom 11- Mai 1979, Seite 1 "Macht die Post, PAPAæ zu teuer?"

Nach unserer Beobachtung während des Seminars vom Verband Deutscher Rechenzentren kann es sich bei dem zitierten Kostenbeispiel nur um einen Irrtum Ihres Korrespondenten handeln.

Dies wird durch die ausgehändigten Tagesunterlagen deutlich, aus denen ersichtlich ist, daß unter Einbeziehung von Datex-P im genannten Beispiel zirka 5900 Mark pro Monat eingespart werden.

Das Barsinghäuser DID-Seminar konnte die Überzeugung ermitteln, daß bei Dialoganwendung Datex-P im allgemeinen wirtschaftlicher werden wird.

gez.

Dipl. - Kfm. Harro Behrens ADV/ORGA Datenservice GmbH & Co. KG

gez.

Dipl. - Ing. Dieter Steuer Projektleitung "PAPA" vom VDRZ