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15.04.1983 - 

DV-Steuerung eines Meßmikroskops:

Meisterteil bestimmt die Abweichung

MÜNCHEN (pi) - Die Qualitätsprüfung mit Meßmikroskopen läßt sich durch die Anwendung von Auswert- und Steuerungsrechnern rationalisieren. Siemens hat für seine Minicomputer der Systeme 300 das Softwarepaket MESS 2D entwickelt. Es bietet verschiedene Meß- und Auswertungfunktionen, in die auch die Rechnersteuerung des Meßmikroskops eingeschlossen ist. Ein Anwendungsfeld ist die industrielle Herstellung von Kunststoffteilen.

Bei der Fertigung von Kunststoffteilen, wie sie zunehmend in der Industrie verwendet werden, fallen immer umfangreichere Prüfaufgaben an. Von der Musterteilvermessung bis zur späteren Serienprüfung muß das gleiche Teil immer wieder vermessen werden, wobei sich teilweise nur ein einzelnes, Maß ändert. Hier liegt das Einsatzgebiet des Softwarepaketes MESS 2D.

An einem Meisterteil wird der Meßablauf aufgenommen und einschließlich aller Sollwerte und Toleranzen auf Magnetplatte gespeichert. Diese Teilebeschreibung orientiert sich an der Sprache des Meßtechnikers. Wird das Teil geringfügig geändert, muß nur die Teilebeschreibung aktualisiert werden.

Bei Prüfaufträgen für Serienmessungen steuert der Rechner die Sollwerte an und der Bediener führt nur den Istwert nach. Form und Umfang des Meßprotokolls können vom Anwender gewählt werden.

Der Anschluß weiterer Meßmittel wie digitaler Schieblehren oder Meßuhren, und die Eingabe von Sichtprüfungsergebnissen (gratfrei J/N) ist ebenfalls möglich. Als Option kann der Meßablauf schritthaltend grafisch dargestellt werden.