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18.08.2000 - 

Mobile Commerce/Kommentar

Mensch, werde wesentlich

18.08.2000

Was nichts kostet, ist auch nichts. Der Umkehrschluss dieser verbreiteten Denkart würde bedeuten, dass das Mobile Business mit UMTS-Handys "einfach Spitze" sein muss - um es einmal zielgruppenspezifisch auszudrücken. Keine Frage, nicht nur die Mobilfunklizenzen und der bevorstehende Netzaufbau, auch die mobilen Endgeräte werden zunächst einmal viel Geld kosten.

Der europäische Kapitalmarkt stellt sich bereits auf höhere Zinsen ein, beobachten die Wirtschaftsblätter. Denn die einträglichen Auktionen zugusten der Staaten gehen weiter. Auch Italien mit seinen Millionen von Telefonini-verliebten Bürgern wird nicht abseits stehen. Außerdem ist die EU groß, und sie macht es wie der Handy-Markt: Sie wächst und wächst und ...

Was heißt das für die gerade erst auf E-Commerce ein- oder umgestellten Unternehmen und deren Vertrieb? In erster Linie erneutes Business-Reengineering und damit wiederum hohe Kosten für die Einbeziehung des so genannten Mobile Commerce. Einige Branchen, die heute schon die Vorteile des Internet nutzen, kommen auf gar keinen Fall darum herum, neue, Microbrowser-basierte Mehrwertdienste zu installieren. Banken, Versicherungen, Touristikunternehmen etc. können sich nicht auf ihren gerade erst mühsam erkämpften Internet-Lorbeeren ausruhen.

Wie schon so oft, haben fernöstliche Player die Nase vorn. Singapur und Tokio sind rührige Standorte von Dienstleistungsunternehmen, die derartige Microbrowser-gestützte, bequeme Buchungsmöglichkeiten offerieren. Auch Mobile Brokerage dürfte am Bankenplatz Singapur kein Fremdwort sein.Was den mobilen Endgeräten noch angekreidet wird, nämlich der kleine Bildschirm, könnte sich langfristig - nach einem gewissen Lernprozess - letztlich als unproblematisch herausstellen. Der Dienstleister muss sich im Kundenkontakt eben auf das Wesentliche beschränken. bi