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03.10.1975

Menschen

Hans H. Ketteniss (31) unterschrieb per 1. Juli 1975 einen Vertrag mit der Singer Deutschland GmbH. Ketteniss wird für Singer eine noch nicht näher definierte Führungsaufgabe im Bereich Vertrieb an Banken- und Kreditinstitute übernehmen. Bis Mitte 1974 war Ketteniss fünf Jahre lang ein Nixdorf-Mann: als Leiter der Fachgruppe Auslandsgeschäfte, zuletzt als Chef der Fachgruppe Geldinstitute mit Sitz in Darmstadt. In dem einen Jahr bis zu seinem Singer-Engagement verkaufte Ketteniss sein Know-how im Rahmen eines Beratungsvertrages an MAI. Mit einigen Software-Mitarbeitern erarbeitete er für MAI Programme für die Abwicklung von Auslandsgeschäften. os

Carl Schneider (75), Karlsruhe, wohl ältester amtierender EDV-Fachautor in der BRD, feiert gerade die Ankunft seines jüngsten "Kindes": "Partnervermittlung auf dem Computermarkt" (Tips für Verhandlungen und Vertragswesen) ist der Titel des Fachwälzers, der in diesen Tagen an ! den Buchhandel ausgeliefert wird. (Forkel-Verlag, 29,50 Mark.) Es handelt sich um das neunte Buch des Autors, der immerhin bisher auf eine Gesamtauflage seiner gesammelten Werke von rund 50 000 Exemplaren blicken kann. Sein "Bestseller" ist das auch als Fischer-Taschenbuch erschienene "DV-Lexikon" mit rund 30 000 Auflage. Carl Schneider, Dipl.-Kfm., pensionierter Diplom-Handelslehrer, Dozent und Unternehmensberater, ehemaliger IHK-Hauptgeschäftsführer und Industriemanager, ist gebürtiger Berliner. Die Kriegsläufe verschlugen ihn nach Karlsruhe. Und hier, von seinem Ruhesitz in Karlsruhe-Durlach aus, startete der Unentwegte seine zweite Karriere. Seine erste Zeile über EDV schrieb Carl Schneider 1962. os

Lorenz Schadhauser, EDV-Chef der Stadtverwaltung München, fühlt sich an einer Story unschuldig, die von der Münchener Lokalpresse per Schlagzeilen den städtischen Computern in die Schuhe geschoben wurde. Für die Einberufung der Wehrpflichtigen stellt das Einwohnermeldeamt der Stadt dem Wehrersatzamt die erforderlichen Lochkarten zur Verfügung. Einer der Wehrerfassungsbescheide kam i an die falsche Adresse: an die 18jährige Deutsch-Amerikanerin Sandrey Bindels. Schadhauser: "Das ist ein Überloch-Problem. Münchener Mädchen haben es auf ihrer Lochkarte zur Kennzeichnung des Geschlechts. Wahrscheinlich hat bei der Datenerfassung jemand den Vornamen Sandrey für männlich gehalten und ein Loch zu wenig gestanzt."

Dr. George Cogar (43), einer der Top-Entwickler der Computerwelt und Gründer der Cogar Corp., Utica, wurde neuer Vizepräsident der Singer Corporation. Erst kürzlich hatte die Generalversammlung der Cogar Co. der Übernahme des Unternehmens durch den Singer-Konzern zugestimmt. Damit wurde die Herstellerin intelligenter Terminalsysteme (in der BRD System Singer 1500) hundertprozentige Singer-Tochter und führt die Firmenbezeichnung Cogar Utica, Subsidiary of the Singer Company. Auf der Hannover Messe 1973 hatte Cogar einiges Aufsehen erregt, als er nicht nur die Integration seines Unternehmens in den Singer-Konzern bekanntgab, sondern sozusagen aus der hohlen Hand heraus der Kasseler Hohner-Vertriebsgesellschaft GDC die Vertriebsrechte für das System Cogar 4 entzog. 1974 machte Dr. Cogar in einem Pressegespräch in Hannover massiv Front gegen die "Floppies", die er als Fehlentwicklung deklarierte. Nach der jetzt vollzogenen Unternehmensfusion bleibt Cogar Präsident seiner alten Firma, als Singer-Vizepräsident ist er für den Bereich Produkt-Entwicklung verantwortlich.os