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12.07.2002 - 

EAI-Lösungen und Java-Server ergänzen einander

Mercator leistet Integrationshilfe bei Bea

MÜNCHEN (as) - Mercator, Anbieter von Software zur Anwendungsintegration, will künftig verstärkt über Partner ins Geschäft kommen. Dabei wird der Hersteller auch mit dem Java-Spezialisten Bea Systems kooperieren, dessen eigenes Portfolio für Enterprise Application Integration (EAI) offenbar noch Lücken aufweist.

Laut Ralf Lommel, Managing Director für Zentraleuropa bei Mercator, sieht Bea in seinem Unternehmen vor allem einen Technologielieferanten, dessen Produkte in einem branchenspezifischen Java-Projekt die vom Kunden gewünschte EAI-Komponente stellen können. So bietet Mercator eine vertikale Lösung für Finanzdienstleister, für die das Thema Straight-through processing (die Durchgängigkeit aller Abläufe ohne Medienbruch) eine immer wichtigere Rolle für ihr Geschäft spielt. Ferner gibt es EAI-Pakete, die unter anderem branchenspezifische Schnittstellen und Mappings für die Gesundheitsindustrie sowie für Handel, Fertigung und Logisitik enthalten.

Die Kooperation mit Mercator erfolgt zu einem Zeitpunkt, da Bea-Konkurrenten wie IBM, Sun oder Sybase ihre J2EE-Applikations-Server durch Zukauf bereits um EAI-Technik erweitert haben. Bea hatte zwar im letzten Jahr mit "Weblogic Integration" eine Produktsuite vorgestellt, die für die Integration von Java-basierenden Server-Anwendungen mit operativen Systemen rund 60 Adapter gemäß der neuen Java Connector Architecture (JCA) bietet. Für branchenspezifische Integrationsaufgaben kann sie sich jedoch offenbar nicht mit komplexen, prozessbasierenden Integration Borkern messen, wie sie EAI-Anbieter wie Tibco, Seebeyond, IBM/ Crossworlds oder Mercator bieten.

Mercator seinerseits versucht in puncto Umsatz zur EAI-Konkurrenz aufzuschließen, indem die eigenen Produkte verstärkt über Partner vertrieben werden sollen. So konnte das Unternehmen neben der nicht exklusiven Kooperation mit Bea auch ein Abkommen mit CRM-Marktführer Siebel schließen, der mit der Integration seiner Standardsoftware zu kämpfen hat (siehe CW 16/02, Seite 22). Darüber hinaus kündigte das Unternehmen erste "Mercator Starter Packs" an. Dieses in der EAI-Branche bisher einmalige Angebot erlaubt es zertifizierten Partnern, preisreduzierte und zeitlich begrenzte Vollversionen der EAI-Branchenlösungen des Herstellers intern oder bei Kunden zu erproben. Nur wenn die Software produktiv eingesetzt wird, fallen reguläre Lizenzgebühren an.