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30.07.2004 - 

Prognose fällt durchwachsen aus

Mercury verpasst Vorgaben

Auf den ersten Blick lesen sich die Werte von Mercury im zweiten Quartal nicht schlecht: Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent auf 159 Millionen Dollar. Zudem konnte das Unternehmen den vierten Berichtszeitraum in Folge seine Vorbestellungen um über 30 Prozent steigern. Auch kletterten die verschobenen Umsätze deutlich in die Höhe. Indes zweifelten Investoren am Wachstumspotenzial der Company, denn in den vergangenen drei Quartalen fiel der sequenzielle Anstieg nur noch gering aus (siehe Grafik "Kleine Sprünge"). Zudem hatte die Wallstreet Umsätze von 166 Millionen Dollar von April bis Juni erwartet.

Hinzu kam ein Nettogewinn, der von 16,9 Millionen Dollar im Vorjahr auf 11,6 Millionen Dollar gefallen ist. Größtenteils verantwortlich dafür sind Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Bezug einer neuen Firmenzentrale. Ohne verschiedene Sonderposten erwirtschaftete Mercury einen Profit von 22 Millionen Dollar, gut zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Umgerechnet verzeichnete das Unternehmen einen Gewinn von 22 Cent je Aktie, die Analysten hatten sich hingegen auf 25 Cent eingestellt.

Die Prognose bot ein durchwachsenes Bild: Im laufenden Quartal orientierte sich Mercury am unteren Ende der Wallstreet-Erwartungen, für das Gesamtjahr liegt die Planung im Korridor. Hier werden ein Gewinn von bis zu 1,12 Dollar pro Aktie sowie ein Umsatz von 685 Millionen Dollar angepeilt. Derweil ist der Bestand an kurzfristig verfügbaren Mitteln auf 741 Millionen Dollar angewachsen. Nach der Übernahme von Appilog im Mai für 49 Millionen Dollar ist damit Raum für weiteres Wachstum vorhanden. Den bietet inzwischen auch wieder der Börsenkurs: Seit Anfang Juli ist der Wert einer Mercury-Aktie von 50 auf 36 Dollar gefallen. (ajf)

Abb: Kleine Sprünge

Im laufenden Jahr hat sich das Umsatzwachstum von Mercury abgeschwächt. Quelle: CW