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04.02.2005

Mercury vertieft seine SAP-Partnerschaft

Das Unternehmen hat ein starkes Jahr abgeschlossen und bindet sich künftig enger an SAPs "Netweaver".

Der Aufwärtstrend von Mercury Interactive hielt auch 2004 ungebremst an. Das Unternehmen beendete das Geschäftsjahr mit dem besten Quartal seit seiner Gründung und setzt sich nun höhere Ziele. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen im Abschlusszeitraum auf 204 Millionen Dollar, 34 Prozent mehr als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Profit wuchs um 167 Prozent auf 35 Millionen Dollar. Im laufenden Jahr will Mercury den Umsatz um 28 bis 32 Prozent steigern, was auf Einnahmen von knapp 900 Millionen Dollar schließen lässt. Der Gewinn wird auf bis zu 1,46 Dollar pro Aktie kalkuliert, knapp 50 Prozent mehr als zuletzt. Diese Ziele lagen - genau wie die aktuellen Prognosen zum ersten Quartal - über den Wallstreet-Erwartungen. Seit Mitte Januar haben sechs Analysten ihre Kaufempfehlungen heraufgesetzt, die Aktie von Mercury konnte seitdem rund 20 Prozent zulegen.

Mittelfristig gelingen soll der Sprung über die Umsatzmilliarde auch mit Hilfe einer vertieften SAP-Allianz, die vergangene Woche verkündet wurde. Vorerst im amerikanischen Markt wird künftig das Optimierungswerkzeug "Loadrunner" gemeinsam mit SAPs Middleware "Net- weaver" vermarktet. Die beiden Unternehmen verbindet eine Partnerschaft seit Mitte der 90er Jahre. Support-Center-Mitarbeiter von SAP können demnach die Applikationen ihrer Kunden mittels des Mercury-Tools testen, ohne dass sie vor Ort sein müssen. Allerdings werde es in der Netweaver-Startphase kaum zu nennenswerten Umsätzen kommen, schränkte ein Mercury-Manager ein. Die Allianz sei vielmehr dazu geeignet, einen Fuß in die Tür der SAP-Anwender zu bekommen. (ajf)