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Merkel und Fillon wollen "effizientere Strukturen" bei EADS

28.06.2007
BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel und der neue französische Ministerpräsidenten Francois Fillon haben sich am Donnerstag für "effizientere Strukturen" beim Flugzeugbauer EADS ausgesprochen und gleichzeitig Fragen der Kapitalstruktur eine geringere Bedeutung zugemessen. "Wir müssen hier gucken, dass wir zu effizienteren Strukturen kommen", sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Fillon nach dessen Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt in Berlin. Fillon sagte, eine wirklich effiziente industrielle Organisation zu finden, sei "wirklich das Zentrum der ganzen Frage".

BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel und der neue französische Ministerpräsidenten Francois Fillon haben sich am Donnerstag für "effizientere Strukturen" beim Flugzeugbauer EADS ausgesprochen und gleichzeitig Fragen der Kapitalstruktur eine geringere Bedeutung zugemessen. "Wir müssen hier gucken, dass wir zu effizienteren Strukturen kommen", sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Fillon nach dessen Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt in Berlin. Fillon sagte, eine wirklich effiziente industrielle Organisation zu finden, sei "wirklich das Zentrum der ganzen Frage".

Merkel schloss Pläne für eine direkte staatliche Beteiligung Deutschlands an EADS aus. "Ich darf Ihnen sagen, dass der deutsche Staat nicht beabsichtigt, eine direkte Beteiligung an EADS einzugehen", sagte sie. Die Balance zwischen Deutschland und Frankreich in Form der Beteiligung von DaimlerChrysler und des französischen Staates habe "sich bewährt". "Das ist nicht das Problem von EADS", hob sie hervor. Merkel kündigte zudem an, sie wolle in der Frage der Struktur "vor allen Dingen auch auf die Stimmen aus dem Unternehmen" hören.

Fillon sagte ebenfalls, die Frage der Anteilseigner sei nicht entscheidend. "Ich glaube nicht, dass die grundlegende Frage die nach der Kapitalstruktur des Unternehmens ist, sondern es geht um die Struktur und die Führung des Unternehmens", hob er hervor. "Das Unternehmen muss funktionieren nach Regeln und Kriterien, die alle großen Industrieunternehmen auch haben." Zudem forderte Fillon, man müsse für EADS "die besten Manager auswählen, wenn sie Deutsche sind, sind sie Deutsche, und wenn sie Franzosen sind, dann sind sie eben Franzosen".

Deutschland und Frankreich wollen über das Thema EADS intensiv bei einem Treffen am 16. Juli in Toulouse sprechen.

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,

andreas.kissler@dowjones.com

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