Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

05.05.2000 - 

E-Commerce treibt Speicherbedarf in die Höhe

Meta Group erklärt Storage zur Kernkompetenz

MÜNCHEN (CW) - Der Speicherbedarf der meisten Organisationen verdoppelt sich jedes Jahr. Mit zunehmenden E-Commerce-Aktivitäten wächst die Datenmenge in NT- und Unix-Umgebungen künftig um 300 bis 400 Prozent, schätzt die Meta Group. In diesem Umfeld wird das Wissen um den Aufbau und die Verwaltung von Storage-Infrastrukturen zu einer Kernkompetenz für IT-Manager, folgern die Analysten.

Die steigenden Datenbestände spiegeln sich auch in den speicherbezogenen Aufwendungen bei Server-Käufen wider. Im Zeitabschnitt 1999/2000 lag der Storage-Anteil an den gesamten Server-Kosten noch bei 60 bis 75 Prozent. In den Jahren 2000/2001 soll sich dieser Wert auf 70 bis 80 Prozent erhöhen, so die Auguren. Die Kosten für Speicherhardware (Platten, Controller etc.) sinken dabei jedes Jahr um 30 Prozent. Unternehmen müssen in den Jahren 2002/2003 für ein GB Speicher nur noch 20 bis 25 Dollar ausgeben. Zwölf Monate später werden die Preise dieser Schätzung zufolge auf zehn bis 15 Dollar fallen.

Diesen positiven Effekten stehen aus der Sicht von IT-Verantwortlichen große Herausforderungen gegenüber. Die explodierenden Datenmengen müssen intern und extern verfügbar gehalten, gesichert und verwaltet werden.

Nach Auffassung der Meta Group ist dazu eine Konsolidierung von Hardware- und Softwarekomponenten in Speichernetzen (Storage Area Networks = SANs) zwingend erforderlich. Diese Speicherkonsolidierung müsse parallel zu den laufenden Projekten zur Server-Konsolidierung in Angriff genommen werden.

Um den erheblichen Verwaltungsaufwand beim Aufbau von SANs zu reduzieren, empfehlen die Auguren, besonderes Augenmerk auf die Auswahl so genannter strategischer Storage-Partner zu legen.

Interoperabilitätsprobleme beim Aufbau Fibre-Channel-basierter Speichernetze haben in der Vergangenheit etliche voneinander unabhängige SAN-Inseln entstehen lassen. In den kommenden 24 Monaten gelte es, diese Inseln miteinander zu verbinden, so die Analysten.