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09.11.2001 - 

Weniger Personal führt zu erhöhter Belastung

Meta Group: IT-Ausgaben sinken weiter

MÜNCHEN (CW) - Zum ersten Mal werden die Unternehmen weltweit im kommenden Jahr deutlich weniger Geld für IT ausgeben als in den zwölf Monaten zuvor. Das prognostiziert der "IT Trends & Benchmark Report 2002", den die Meta Group heuer zum siebten Mal veröffentlicht.

Dass die in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegenen IT-Ausgaben nicht im selben Maße weiterwachsen, darüber sind sich alle Marktbeobachter einig. Doch während beispielsweise Merrill Lynch auf eine Erholung im zweiten Quartal und damit auf ein geringes Jahreswachstum hofft (siehe CW 37/01, Seite 7), malt die Meta Group ein düsteres Bild: Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Stamford, Connecticut, hat nicht nur einen Rückgang der IT-Ausgaben in den vergangenen Monaten beobachtet (siehe CW 36/01, Seite 1), sondern kann auch für 2002 keinen Silberstreif am Horizont entdecken.

Um zwei bis fünf Prozent werden die IT-Budgets der US-amerikanischen Anwenderunternehmen für 2002 unter denen des laufenden Jahres liegen. Zu diesem Schluss kommt der Worldwide IT & Benchmark Report, dem die Auswertung der umfangreichen Meta-Group-Datenbank sowie einer Online-Befragung via www.metricnet.com zugrunde liegen. Für Europa und den Rest der Welt gehen die Analysten von einer Stagnation der IT-Investitionen aus.

Der ökonomische Druck hat bereits, so die Meta Group weiter, zu einer leichten Reduzierung des IT-Personals und damit zu einer Leistungsvedichtung geführt. Der durchschnittliche Softwareentwickler in den USA erstelle im laufenden Jahr voraussichtlich 50000 Codezeilen. Gegenüber dem Vorjahr (42000 Zeilen) bedeutet das ein Plus von beinahe 20 Prozent. (qua)