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22.12.2005

Metadaten werden standardisiert

XAM-Konsortium entwickelt universelles Interface.

Emc und IBM begannen im Oktober 2004 gemeinsam das Projekt "Extensible Access Method", auch "X-Access Method" (XAM) genannt. Ziel war es, einen Standard für die Behandlung von Metadaten zu entwickeln, der den Zugriff und die Verwaltung von Referenzdaten unabhängig vom Speicherort und von Speicher- sowie Herstellertechniken regeln soll. Dem Duo schlossen sich später Hewlett-Packard, Hitachi Data Systems und Sun an.

Im September 2005 legte das XAM-Konsortium der Storage Networking Industry Association (Snia) seinen Vorschlag zur Begutachtung vor, die ihn an die technische Arbeitsgruppe "FCAS-TWG" weiterleitete. Dort werden die Standards entwickelt, die für unveränderliche Speicherinhalte maßgeblich sind, und dort soll auch das XAM-Interface (XAM-I) in die Endfassung gebracht werden.

XAM statt Wirrwarr

Die Arbeitsgruppe entschied, XAM als Basis für die Entwicklung eines Application Programming Interface (API) für Fixed Content zu nutzen.

Damit soll dem Wirrwarr von unterschiedlichen Schnittstellen zwischen Anwendungen und Speichersystemen bei der Behandlung der Referenzinformationen ein Ende bereitet werden. Insbesondere will man Interoperabilität, Transparenz, automatisches Information-Lifecycle-Management, Langzeitbewahrung (retention) der Records sowie Sicherheit der Informationen erreichen. Das XAM-Interface ist eine Applikationsschnittstelle, die die Behandlung der Metadaten für unterschiedliche Anwendungen und Speichergeräte koordinieren soll. Der Standard soll es Anwendern einfacher machen, Daten zu speichern, zu archivieren und automatisch zu migrieren. (kk)