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18.04.2003 - 

Supply-Chain-Management/Intel und SAP als Realisierungspartner

Metro eröffnet Markt der Zukunft

MÜNCHEN (CW) - Am Morgen des 28. April wird eine Vision Gestalt annehmen - wenn der "Extra Future Shop" im nordrhein-westfälischen Rheinberg seine Tore öffnet. Radiofrequenz-Identifikation (RFID) ist Teil des hochtechnisierten Supermarktkonzepts, das die Metro AG, Düsseldorf, gemeinsam mit Intel und SAP umgesetzt hat.

Im Rheinberger "Extra"-Markt sollen neue Techniken ihren Praxistest bestehen, deren Konzept aus einer im vergangenen Jahr gegründeten Initiative von Metro, Intel und SAP hervorgegangen ist. Dem Vernehmen nach wartet der Pilot-Supermarkt unter anderem mit digitalen Werbeplakaten und elektronischen Regaletiketten sowie mit Touchscreen-PCs und Personal Digital Assistants (PDAs) am Einkaufswagen auf.

Zudem soll das Projekt auch neue Möglichkeiten ausloten, "die Effizienz im Handel zu erhöhen". Eine tragende Rolle spielt dabei die berührungslose Erkennung von Objekten, sprich: Radiofrequenz-Identifikation. (Dieser Technik widmet sich der nebenstehende Artikel.) Eigenen Angaben zufolge will die Metro Group RFID-Technik von der Herstellung über die Transport- und Lagerlogistik bis zum Verkauf und Kundenservice einsetzen. Produktinformationen wie Preis und Mindesthaltbarkeits-Datum ließen sich auf einem an der Warenverpackung angebrachten Chip speichern und mit Lesegeräten abrufen. Sie wären dann direkt für das Bestands- und Bestell-Management nutzbar.

Nach einem Bericht des Fachblatts "Lebensmittel Zeitung" werden die für Rheinberg bestimmten Paletten und Kartons im Metro-Zentrallager künftig mit einem Transponder-Chip versehen und beim Verlassen durch eine RFID-Leseschleuse gefahren. Dasselbe passiere am Wareneingang des Supermarkts sowie beim Transport in den Verkaufsraum. Darüber hinaus würden ausgewählte Einzelverpackungen durch RFID-Etiketten ausgezeichnet und mit Hilfe eines in das Regal integrierten Lesegeräts registriert. Solche "intelligenten Regale" melden dem Warenwirtschaftssystem zum einen, welche Ware noch zum Verkauf bereitsteht, und zum anderen, welche Artikel wann entnommen wurden. Damit helfen sie nicht nur, den Nachschub zu regeln, sondern erschweren auch den Diebstahl. Verarbeitet werden die Informationen mit Hilfe von SAP-Software. (qua)