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19.10.1984 - 

Big Blue pokert auf dem Rücken der Armen:

Mexikaner sagen IBM "Erpressung" nach

MEXIKO STADT (CW) - Zu erheblichen Spannungen ist es zwischen der mexikanischen Regierang und IBM gekommen. Big Blue will in Mexiko ein neues Werk errichten. an dem es ein l00prozentiges Eigentumsrecht beansprucht. Dies allerdings widerspricht den Gesetzen des Landes.

Nach mexikanischem Recht dürfen ausländische Unternehmen nur bis maximal 40 Prozent an ihren Projekten beteiligt sein. Laut Presseberichten versucht IBM nun mit Erpressung seine Forderungen durchzusetzen. So drohte der multinationale Konzern, der immer wieder seine Spielregeln andern aufzuoktroyieren versucht, ein in Mexiko bereits vorhandenes Montagewerk zu schließen, falls die Regierung auf die Konditionen nicht eingeht.

Als IBM Ende vergangenen Jahres den Bau des neuen Werkes angekündigt hatte, waren Geschäftsleute und

Behörden wegen der Aussichten auf neue Arbeitsplätze und weitere Deviseneinnahmen aus dem Export von Computern in andere lateinamerikanische und einige westeuropäische Länder stark interessiert. Dieser Enthusiasmus ließ jedoch schnell nach, als das Unternehmen seine Bedingungen stellte. Wie verlautet hat die Regierung einen Kompromiß angeboten, wonach IBM eine 60prozentige Beteiligung zugestanden werden sollte. Aber die US-Gesellschaft steht zu ihren ursprünglichen Forderungen, heißt es weiter.