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17.05.2006

Mexx beschleunigt Produktentwicklung mit PLM

Der Modekonzern und der Sportbekleidungsanbieter Fila setzen auf Branchenlösung.

Den Anfang macht bei Liz Claiborne die Konzerntochter Mexx. Bei der Lifestyle-Marke wird die PTC-Software "Windchill" im Rahmen eines Pilotprojekts eingeführt. Das Unternehmen erhofft sich von der Web-basierenden Lösung zur Produktdatenverwaltung und Zusammenarbeit in der Produktentwicklung eine deutliche Verbesserung der Produktentwicklungsprozesse.

Laut Tom Reeve, VP European Information System bei Liz Claiborne Inc. und verantwortlich für das Pilotprojekt bei Mexx, setzten sowohl die Muttergesellschaft Liz Claiborne als auch das Tochterunternehmen Mexx zuvor unterschiedliche PDM-Systeme (Produktdaten-Management) in vielen Produktbereichen ein. Beide Systeme waren Stand-alone-Lösungen, die weder in das ERP-System (Enterprise Resource Planning) noch in die Unternehmensplanung integriert waren.

Um für den globalen Wettbewerb in der Textilindustrie mit immer schnelleren Produktlebenszyklen besser gerüstet zu sein, benötigte das über 40 Marken umfassende Unternehmen eine Lösung, die über PDM hinausgeht und es ermöglicht, das komplette Produktlebenszyklen- und Material-Management sowie die Beschaffung einzubinden. "Weitere Anforderungen waren die Skalierbarkeit der Lösung und die Möglichkeit, einfach und weltweit darauf zugreifen zu können", erklärte Reeve gegenüber der computerwoche.

Im Rahmen eines Benchmarks hat sich Liz Claiborne neben PTC auch die Lösungen der zwei wichtigsten Anbieter für die Textilindustrie angesehen. Warum PTC das Rennen machte, erläutert Reeve: "Wir wollen mit einem Anbieter zusammenarbeiten, der sowohl über Erfahrungen in unserer Branche, der Textilindustrie, verfügt, als auch nachweisbare Erfahrungen aus anderen Industrien mitbringt, so dass wir Best Practices aus anderen Industriebereichen nutzen können."

PTC ergatterte zudem einen Implementierungsauftrag von Fila. Der Sportbekleidungsanbieter wird ebenfalls die PLM-Branchenlösung von PTC implementieren. Diese soll in den Niederlassungen in den USA, Italien, Hongkong und im chinesischen Guangdong für die Bereiche Schuhe und Bekleidung eingesetzt werden. (ka)