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10.02.1984 - 

Auch für Neueinsteiger geeignet:

Microdata stellt intelligente Workstation vor

LOS ANGELES (kul) - Eine Workstation, Die über ein gewisse Maß an "künstlicher Intelligenz" verfügen soll, kündigte jetzt Die Microdata Corp. an. Die Maschine sei dazu konzipiert, Computerneulingen Die Kommunikation mit einem Zentrelprozessor in einen nichttechnischen Vokabular zu ermöglichen.

Die Workstation 1000 von Microdata könne im Stand-alone-Modus arbeiten oder als Terminal an einen IBM- oder Microdata-Host angeschlossen werden. Der Rechner arbeite mit Natural, einem Abfrage Softwaremodul, über das beim Benutzer Definitionen für unbekannte Begriffe erfragt würden. So "lerne" das System immer wieder neue Befehle dazu.

An Betriebssystemen stünden CTOS von Convergent Technologies und MS-DOS von Microsoft zur Verfügung. Unter CTOS könne der User mit den Anwendungsprogrammen von Convergent Technologies arbeiten, während der Einsatz von MS-DOS das Arbeiten mit dem Tabellenkalkulationsprogramm "Multiplan" von Microsoft erlaube.

Alle von Convergent Technologies entwickelten Programme fungieren Herstellerangaben zufolge als Entscheidungshilfe-Tools in einer Office-Automation-Umgebung.

Das Produkt arbeitet laut Anbieter im Stand-alone-Modus, aber auch im Verbund mit einem IBM-Mainframe oder einem größeren Microdata-Prozessor. Um die Kommunikation mit einer IBM-Zentraleinheit zu ermöglichen, unterstütze die Workstation das bisynchrone 3270-Übertragungsprotokoll und könne in einer Systemnetzwerksumgebung arbeiten.

Soll die Workstation 1000 in einem lokalen Netzwerk fungieren, so ließe sie sich mit bis zu drei weiteren Microdata-Workstations verbinden. In einer solchen Konfiguration agiere einer der Knoten, der mit mindestens einer 10-MB- oder 20-MB-Festplatteneinheit ausgerüstet sein muß, als Master. Die übrigen drei Workstations wirkten als Satelliten mit je einer 5?-Zoll-Floppy-Einheit, deren Kapazität mit jeweils 630 KB angegeben wird.

Basierend auf einem Intel-80186-Mikroprozessor ist das System nach Angaben von Microdata dreimal schneller als der Personal Computer von IBM. Die Auflösung sei mit 720 mal 348 Bildpunkten sogar viermal so hoch wie die des Produkts aus dem Hause Big Blue. Die Hauptspeicherkapazität wird mit 1 MB angegeben, der Externspeicher setzt sich laut Anbieter aus vier Platteneinheiten mit je 10 oder 20 MB Kapazität zusammen. Die Gesamtkapazität beträgt also maximal 80 MB.

Die Grundkonfiguration besteht Herstellerangaben zufolge aus Workstation 1000/40

als Master, einem 12-Zoll-Display, einem 512-KB-Hauptspeicher, drei Betriebssytemen und einer 10-MB-Platteneinheit. Die Microdata 1000/40 kostet Vernehmen nach 8075 Dollar. Platteneinheit wird das System zu einer 1000/10-Satelliten-Konfiguration und kostet 4000 Dollar.

Beide Variationen sollen in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal 1984 auf den Markt kommen.