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25.02.2000 - 

Fujitsu-Siemens kündigt Unterstützung an

Microdoc hilft Java-Klassen verwalten

MÜNCHEN (CW) - Die Firma Microdoc aus München bietet mit dem Produkt "MPF/J" zwei Frameworks für die Verwaltung von Java-Objekten in relationalen Datenbanken.

Müssen Java-Objekte, wie sie üblicherweise Applikations-Server verwenden, dauerhaft gespeichert werden, so stehen Unternehmen meist vor der Aufgabe, die Java-Klassen in einem relationalen Datenbanksystem abzulegen. Hierbei tritt das als "Impedance Mismatch" bezeichnete Problem auf, dass Objekte, die persistent sein sollen, und Tabellen mit Zeilen und Spalten ohne jeglichen Objektcharakter einander gegenüberstehen.

Diese beiden Paradigmen zu verbinden, hat sich Microdoc mit den "Microdoc Persistence Frameworks" vorgenommen, die neben der bisherigen Smalltalk-Variante nun als "MPF/J" auch für Java-Laufzeitumgebungen erhältlich sind. Dabei erhält das Unternehmen künftig technische Unterstützung bei der Produktentwicklung durch Fujitsu-Siemens, die die Software im eigenen EJB-Server Bean Transaction verwenden will.

Mapping-Regeln helfen beim Speichern

MPF/J bietet Mapping-Regeln, um Java-Klassen auf eine oder mehrere Tabellen abzubilden, Beziehungen verschiedener Kardinalität zu definieren und Vererbung zu implementieren. Neben Methoden, um Objekte zu lesen, zu ändern und zu löschen stehen eine Java-basierte Schnittstelle für Abfragen zur Verfügung sowie Methoden, um Datenbanktransaktionen zu steuern. MPF/J bietet ferner Mechanismen für das automatische Nachlesen von Objekten aus Datenbanken, Transaktionen auf Objektebene und die korrekte Verwaltung der Objekteindeutigkeit.

Weiter lassen sich die modifizierten SQL-Kommandos in der "Commit"-Phase sortieren, und es wird das Programmiermodell für "Enterprise Javabeans" unterstützt, indem der Lebenszyklus eines Objekts über dessen "Home-Collection"-Klasse bestimmt wird. Um redundante Leseoperationen zu vermeiden, können optional auch Caches benutzt werden. Damit die benötigten Klasseninstanzen persistent werden, speichert, importiert und exportiert MPF/J Metainformationen in Form von XML-Dateien sowie Angaben zur Implementierung des "Home"-Interface und weitere Hilfsklassen. Mitgelieferte grafische Werkzeuge können dann aus diesen Angaben die Java-Klassen erzeugen. Die Management-Komponente "Microdoc Server" kann mit Hilfe der Metainformationen um Plugins in einer eigenen 3GL-Sprache erweitert werden, die alle SQL-Kommandos einer Anwendung sowie Teile des Objektmodells enthalten.