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14.03.1975 - 

System-Service: Datavision

Microfilm-Datenbank im Direkt-Zugriff

MÜNCHEN - Ein computergesteuertes Microfilm-Datenbanksystem mit direktem Terminal-Zugriff wurde von der System-Service GmbH vorgestellt. Das Münchener Systemhaus entwickelte das Software-Konzept und realisierte eine Demonstration mit Hardware der Firmen Stabletron und Varian.

Herzstück des Systems ist ein Microfilm-Massenspeicher, auf dem 750 Standard-Microfiches mit 180 000 Din-A4-Filmbildern (Verkleinerung 1 : 42) - ähnlich wie in einem DIA-Karussell - gespeichert sind. Der Prozeßrechner übernimmt die Positionierung des gesuchten Bildes vor einem Video-Abtaster, der die Information analog in einen Bildpuffer überträgt. Zu diesen Bildpuffern können bis zu 32 Datensichtstationen zugreifen, die mit einem TV-Monitor (Auflösung doppelt so groß wie beim kommerziellen Fernsehen) und mit einer Tastatur zum Dialog mit dem Prozeßrechner (Speicherverwaltung) und mit einem EDV-System (Datenbank, etwa IMS oder Golem). Schnittstelle zum Datenbanksystem, das viele Informationen aus gespeicherten Descriptoren und Indices im Dialog findet, ist ein "Informations-Wiederauffindung- und Archivierung-System" (IWAS).

Es ordnet relevanten Fundstellen Adressen für die Filmspeicherverwaltung zu und übermittelt diese Daten an den Prozeßrechner. Das "Datavision" genannte System, in das die System-Service etwa drei Mannjahre Entwicklung steckte, soll konkurrenzlos sein. Angeblich ist es das erste System, das von mehreren dezentralen Terminals gleichzeitig vollautomatisch unter Computersteuerung direkten Zugriff zu wirtschaftlichen Standard-Microfiche-Massenspeichern erlaubt. Die Reduzierung der Speicherkosten und der Erfassungskosten soll im Vergleich zur Magnetplatten-Speicherung jeweils über 90 Prozent betragen. Die System-Service will für Auskunftsdienste,

Dokumentationszentralen, Verlage und Firmen mit großen Aktenbeständen jeweils maßgeschneiderte Lösungen erarbeiten. -m-

Informationen: System-Service GmbH 8000 München 40, Isabellastraße 17