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27.10.2000 - 

Charting-Tools für Geschäftsabläufe

Micrografx will Transparenz in Unternehmensprozesse bringen

MÜNCHEN (CW) - Micrografx aus Unterschleißheim gibt Unternehmen zwei neue Werkzeuge in die Hand, mit denen sie ihre Ressourcen effizienter einsetzen können sollen: Neben der neuen Simulationssoftware "I-Grafx Process 2000" bietet der Grafikspezialist mit dem Zusatz-Tool "I-Grafx Process Central" erstmals ein eigenes Repository an. Neuigkeiten gibt es auch zu "Flowcharter".

Der Vorteil der integrierten Datenbank liegt darin, dass sich sämtliche Prozessinformationen zentral ablegen lassen und die Benutzer jederzeit auf historische Daten zugreifen oder sie mit Fremddaten anreichern können. Im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen, so der Hersteller, müssen Anwender von Process und Process Central keine komplizierte Metasprache lernen, da die Software rein grafisch arbeitet. Dies soll dazu beitragen, dass Berater und Controler Geschäftsprozesse visuell planen, Schwachstellen erkennen und Abläufe verbessern können.

Zu den neuen Funktionen von Process gehört ein "Auto-Layout"-Tool, das Ordnung in die Prozessvisualisierung bringen soll, indem das Programm automatisch die günstigste Anordnung der Shapes wählt und die logischste Prozessführung sucht. Selbst stark verästelte Abläufe sollen sich so in einer übersichtlichen Form abbilden lassen. Zudem unterstützt Auto-Layout den Benutzer, wenn er Rohdaten aus einer Datenbank in ein Diagramm umwandeln will.

Auch die Simulations-Engine, das Herzstück von Process, hat Micrografx weiterentwickelt. Mit dem "Time Generator" lassen sich jetzt Aktionen pro Zeiteinheit grafisch und tabellarisch bestimmen. Process ist ab sofort für knapp 3000 Mark, Process Central für 9900 Mark erhältlich.

Wer Geschäftsabläufe nicht simulieren, sondern nur visualisieren will, dem bietet Micrografx den "Flowcharter 2000 Professional" an. Der Klassiker des Herstellers integriert nun den "Orgcharter" für den Entwurf von Organisationsdiagrammen. Die Windows-2000-zertifizierte Software nutzt "Visual Basic for Applications 6.0", um sie mit Microsofts Office-Produkten oder ERP-Paketen zu verbinden. So greift die Orgcharter-Komponente auf Personaldaten in Outlook, Excel, Access oder ähnlich strukturierte Files zu und generiert daraus Organisationsdiagramme. Die neue "Auto-Recover"-Funktion verhindert dabei durch fortlaufend automatische Speicherungen, dass Daten aufgrund eines System- oder Programmausfalls verloren gehen. Über das "Replace-Shape"-Feature haben Benutzer die Möglichkeit, Symbole innerhalb der Diagramme in einem einzigen Schritt zu verändern.

Schließlich unterstützt die knapp 1000 Mark teure Visualisierungssoftware (Update 550 Mark) CGM, so dass Anwender ihre Diagramme über Intra-, Extra- und Internet austauschen, einzelne Ausschnitte betrachten oder mit Anmerkungen versehen können.

I-Grafx-SystemDas I-Grafx-System umfasst Grafikwerkzeuge zur visuellen Kommunikation und Planung. Die Produktpalette enthält im Einzelnen:

-Designer, eine Komplettlösung für Pixel- und Vektorgrafiken;

-Flowcharter 2000 Professional zur Prozessvisualisierung;

-Process 2000, eine Lösung zur Versionierung von Prozessen und zur zentralen Datenverwaltung;

- Process Central, das neue Repository.