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27.05.1977 - 

Für den ersten EDV-Kontakt:

"Micropascal" im Informatikunterricht

WIEN (sf) - "Micropascal" heißt ein neuer Schulcomputer, der speziell für den Informatikunterricht entwickelt wurde. Hersteller ist die erst im Dezember 1976 gegründete österreichische ECO- Computer Gesellschaft mbH & Co. KG, Wien.

Das System ist - da bei Schülern keinerlei DV-Kenntnisse vorausgesetzt werden können - besonders einfach aufgebaut (Komponenten sind Zentraleinheit, Mark-Sense-Kartenleser und Zeilendrucker) und leicht zu bedienen: Der Benutzer erstellt ein vom Rechner unabhängiges "Pascal"-Programm ("Pascal" wurde - neben "Elan" - vom Sachverständigenkreis "DV im Bildungswesen" in der BRD als Schulsprache empfohlen) und codiert es mit Bleistift auf speziell für den Schulcomputer entwickelten Mark-Sense-Karten. Unmittelbar nach dem Einlesen der Karten erfolgt die Ausführung des Programms; Ergebnisse oder Fehlermeldungen werden vom Drucker ausgegeben.

Bei Bedarf ist der Anschluß von Floppy Disk-Laufwerken möglich. Micropascal läßt sich zudem als Terminal für die Kommunikation mit einem Großrechner einsetzen.

Die ECO-Computer GmbH & Co. KG, die neben dem Schulcomputer das kommerzielle "Eurocomputer System 7700" produziert, will in den kommenden drei Jahren insgesamt rund 3,3 Millionen Mark in den Aufbau einer österreichischen Computerfertigung investieren. Alle ECO-Systeme sollen - trotz der System 7700-Vorsilbe "Euro" - weltweit vertrieben werden.

Informationen: ECO-Computer GmbH & Co KC, Tuchlauben, 1010 Wien.