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22.10.2009

Microsoft and Google integrieren Twitter-Inhalte in Suchmaschinen

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Die Microsoft Corp und die Google Inc wollen in Zukunft die Echtzeitdaten der Blogging-Plattform Twitter in ihre Suchmaschinen integrieren. Die beiden US-Konzerne haben laut Mitteilung von Mittwoch entsprechende separate Verträge mit der Twitter Inc geschlossen. Die finanziellen Details der Deals wurden nicht bekannt gegeben.

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Die Microsoft Corp und die Google Inc wollen in Zukunft die Echtzeitdaten der Blogging-Plattform Twitter in ihre Suchmaschinen integrieren. Die beiden US-Konzerne haben laut Mitteilung von Mittwoch entsprechende separate Verträge mit der Twitter Inc geschlossen. Die finanziellen Details der Deals wurden nicht bekannt gegeben.

Darüber hinaus schloss Microsoft einen ähnlichen Vertrag mit der Plattform Facebook. Der Softwaregigant sicherte sich damit den Exklusivzugang zu dem umfangreichen Daten des sozialen Netzes, einschließlich einer Fülle an Nutzerinformationen.

"Der Datenfluss auf Facebook ist ein sehr wertvoller Datenfluss", sagte Ben Schachter, ein Analyst bei Broadpoint AmTech. "Wir werden sehen, ob sie einen Weg finden, ihn aufzuschlüsseln."

Im Jahr 2007 hatte sich Microsoft für 240 Mio USD mit 1,6% an Facebook beteiligt, um sich einen Vorteil gegenüber Google sichern. Es war unklar, ob der Suchmaschinenbetreiber ebenfalls daran arbeitete, Zugang zu den Facebook-Daten zu erhalten.

Im Zuge der wachsenden Popularität von Diensten wie Twitter und Facebook, die ihren Nutzern das Absetzen kurzer Mitteilungen ermöglichen, bietet die Echtzeit-Suche enormen Möglichkeiten. Microsoft und Google wollen die auch als "tweets" bezeichneten Mitteilungen sowie Nutzerprofile in ihren Suchergebnissen verwenden.

Dies könnte auch den Absatz von Online-Werbung vorantreiben. Anzeigen könnten auf Basis der jüngsten "tweets" und der Profildaten der Konsumenten geschaltet werden. Nach Ansicht einiger Befürworter könnte sich daraus ein Markt mit einem Volumen von mehreren Milliarden Dollar entwickeln. Andere sind skeptisch. Es sei unklar, ob Google oder Microsoft den riesigen Sturzbach an Echtzeitdaten, den die Nutzer generierten, wirklich sinnvoll entschlüsseln könnten. "Das muss sich erst noch auf sinnvolle Weise bestätigen", merkte Schachter an.

Die Twitter-Feeds sollen ab Mittwoch in den Ergebnissen der Suchmaschine Bing erschienen. Google will die "tweets" in den kommenden Monaten präsentieren. Wann die Vereinbarung mit Facebook in Kraft tritt, wurde nicht mitgeteilt.

Webseiten: www.microsoft.com www.google.com www.twitter.com www.facebook.com -Von Scott Morrison, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/brb Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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