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07.03.1997 - 

Windows-Anwendungen auf Terminals

Microsoft-Ankündigung bringt Citrix in Bedrängnis

Citrix machte vor einem Jahr Furore mit "Winframe", einer Software auf Active-X-Basis, mit der sich das Betriebssystem Windows NT als Anwendungs-Server für Terminals verwenden läßt. Dem Anwenderwunsch, auf diese Weise teure Windows-PCs durch weit günstigere grafische Bildschirme zu ersetzen, hat Microsoft nun mit dem Hinweis Rechnung getragen, man überlege, ob man eine solche Technik entwickeln oder erwerben wolle. In jedem Fall ließe sie sich gut als Argument gegen die ebenfalls preisgünstigen Internet-Computer ins Feld führen.

Die Microsoft-Andeutung veranlaßte die hellhörigen Börsianer, sich so rasch wie möglich von Citrix-Anteilen zu trennen. Der Kurs stürzte binnen eines Börsentages von 28,75 Dollar auf 9,75 Dollar, erholte sich aber vor Schluß auf 12,62 Dollar.

Ungewöhnlich ist die heftige Reaktion, weil sich die Gates-Company mit sechs Prozent an Citrix beteiligt hat. Getrübt wurde die Partnerschaft laut "Wall Street Journal" dadurch, daß Microsoft bei den Verhandlungen über den Einsatz des Citrix-Produktes seine Position durch die Erwähnung einer möglichen Eigenentwicklung verbessern wollte.