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07.06.1996 - 

Falcon verbindet Applikationen mit Mainframe

Microsoft arbeitet an eigener Transaktionsplattform für NT

Mit der neuen Middleware wendet sich Microsoft vornehmlich an Banken und Versicherungen, um diesen eine Transaktionsplattform anzubieten. So ähnelt Falcon IBMs "MQSeries" und dient als Messaging Backbone, um Daten zwischen 32-Bit-Windows-Applikationen im Store-and-forward-Verfahren zu transportieren. Darüber hinaus will der Softwaregigant Falcon so in MQSeries-Umgebungen integrieren, daß sich Windows-Plattformen in größere heterogene Landschaften integrieren lassen.

Entsprechend legen die Entwickler, ähnlich wie beim Exchange Server, besonderen Wert auf die Interoperabilität. Während Falcon von Haus aus die Netzprotokolle TCP/IP und IPX/SPX unterstützt, entwickelt die New Yorker Level 8 Systems ein SNA-Gateway für Falcon. Microsoft-Quellen zufolge müssen Sender und Empfänger nicht das gleiche Protokoll unterstützen.

Ein weiterer Vorteil des Systems liege darin, daß es bei Verbindungsabbrüchen nicht zu den gefürchteten Time-out-Fehlermeldungen der Großrechner-Sessions komme. Während Microsofts Distributed Component Object Modell (DCOM) - das auf Remote Procedure Calls (RPC) basiert - nämlich auf aktive Netzverbindungen angewiesen ist, könne Falcon dank der Store-and-forward-Architektur auch dann seine Arbeit verrichten, wenn im Netz Störungen auftreten.