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Portalanwendung soll 2003 kommen

Microsoft arbeitet an neuer Unternehmenssoftware

27.09.2002
STAMPEDE (CW) - In den kommenden zwölf Monaten will Microsoft fünf neue Geschäftsanwendungen herausbringen. Ob das Unternehmen die Programme auch in Deutschland anbietet, wird zurzeit geprüft. Die Weiterentwicklung von "Apertum" ist dagegen zunächst sichergestellt.

Noch in diesem Jahr möchte Microsoft Business Solutions, die Unternehmenssoftware-Tochter des weltgrößten Softwareherstellers Microsoft, drei neue Erweiterungen seiner mit Great Plains übernommenen Programme auf den Markt bringen. Hierzu gehört die bereits angekündigte Software für die Verwaltung von Kundenbeziehungen (Customer-Relationship-Management = CRM). Ein weiteres Programm soll es Serviceunternehmen erlauben, die Mitarbeiter besser einzusetzen und hierzu deren Kenntnisse und Einsatzzeiten zu verwalten. Die dritte Software soll den Einzelhandel unterstützen. Das Programm hilft bei der Bestandsführung und erfasst Verkaufsinformationen. Es geht auf die Übernahme des Einzelhandelssoftware-Spezialisten Sales Management Systems im Mai dieses Jahres zurück.

In der ersten Hälfte des kommenden Jahres beabsichtigt das Unternehmen dann eine eigene Portalsoftware herauszubringen. Die Anwendung soll es Firmen ermöglichen, den Mitarbeitern verschiedene regelmäßig genutzte Programme unter einer Oberfläche verfügbar zu machen. Nicht zuletzt arbeitet Microsoft Business Solutions an einer Software zum Informationsaustausch mit Kunden und Geschäftspartnern.

Damit vervollständigt der Softwarehersteller sein Produktportfolio. Andere Unternehmenssoftware-Hersteller haben schon seit langem Programme für CRM und Portalsoftware im Angebot.

Wieweit die neuen Anwendungen auch in Deutschland verfügbar gemacht werden sollen, wird nach Auskunft eines Firmensprechers zurzeit geprüft. Einzig bei der CRM-Lösung stehe schon jetzt fest, dass sie auch hierzulande eingeführt werde. Wenn sich Microsoft Business Solutions aber entschließe, ein Produkt auf dem hiesigen Markt anzubieten, dann für alle Produktlinien inklusive des nur in Deutschland verfügbaren Apertum.

Damit ist auch die Zukunft der Apertum-Software zunächst gesichert. Alle Produkte würden "auf unbestimmte Zeit" weiter entwickelt und vermarktet. Das betrifft sowohl Apertum als auch die lokalisierte Version der Great-Plains-Software "E-Enterprise". Entlassungen bei Microsoft Business Solutions hatten zunächst Spekulationen genährt, das Unternehmen wolle die Entwicklung einzelner Produkte zurückfahren oder einstellen. (mo)

Microsoft: Keine Pläne für IT-Services

Allen Spekulationen zum Trotz verfolgt Microsoft keine Pläne zum Einstieg ins IT-Servicegeschäft. Das zumindest erklärte Unternehmenschef Steve Ballmer gegenüber englischen Softwarehändlern. Wie die britische "Financial Times" berichtet, kündigte Ballmer für Oktober eine Partnerschaft mit einem großen Softwarehersteller an. Gerüchten zufolge könnte es sich dabei um den CRM-Spezialisten Siebel handeln. Microsoft werde seine Anstrengungen im Marktsegment der kleinen Unternehmen verstärken, so der CEO weiter. Die größte Konkurrenz erwachse seinem Unternehmen aus dem quelloffenen Betriebssystem Linux. (wh)