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30.03.2006

Microsoft bietet Brüssel weitere Konzessionen an

Im Vorfeld der Kartellanhörung der EU-Kommission hat Microsoft erklärt, es wäre bei der Erfüllung der verhängten Auflagen bereit zu weiteren Zugeständnissen.

Dazu benötige es aber klarere Informationen, was denn überhaupt gewünscht sei. Horacio Gutierrez, Generaljustiziar des Redmonder Konzerns in Europa, sagte in einem Interview, "unsere Bereitschaft, mehr zu tun, stand nie in Frage". Microsoft habe vor, gegenüber der Kommission zu erklären, dass Microsoft zu weiteren Schritten bereit sei, wenn es mehr Rückmeldung dazu bekomme, was man die Brüsseler Wettbewerbshüter konkret erwarteten.

Ein Sprecher der Kommission bügelte dies mit dem Hinweis ab, es sei an Microsoft, eine akzeptable Lösung auf den Tisch zu legen. Der Konzern solle nicht erwarten, dass die Regulierer ausführten, wie er sich verhalten solle. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte schon zuvor erklärt, Microsoft drohe möglicherweise eine weitere EU-Kartellermittlung zu seinem kommenden Betriebssystem Windows Vista (siehe "EU droht Microsoft mit Vista-Verkaufsverbot").

Unterdessen hat es ein Bezirksgericht in Kalifornien abgelehnt, Sun Microsystems und Oracle vorzuladen und zur Herausgabe bestimmter Dokumente zu zwingen, die Microsoft bei seinem Rechtsstreit gegen die europäischen Kartellbehörden verwenden wollte. Karen Williams, eine Anhörungsmitarbeiterin der EU-Kommission, hatte Microsoft die Einsicht in verschiedene Unterlagen mit der Begründung verwehrt, diese seien vertraulich. Der Konzern versuchte dann, sie auf dem Rechtswege zu bekommen. Weitere Vorladungen gibt es für IBM und Novell, über diese ist noch nicht entschieden. (tc)

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