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22.02.2005

Microsoft bringt Internet Explorer 7 im Sommer

Der angekündigte Browser soll sicherer und moderner werden.

Auf der Sicherheitskonferenz "RSA 2005" in San Francisco kündigte Microsofts Chefentwickler Bill Gates für den Frühsommer die Betaversion des "Internet Explorer 7.0" an. Der neue Browser verfügt über Funktionen zum Schutz vor Phishing und Malware. Zwar habe Microsoft schon mit dem "Service Pack 2" für Windows XP einige Verbesserungen in puncto Sicherheit an die Kunden ausgeliefert, die im Browser implementierten Mechanismen gehen laut Gates jedoch noch weiter.

Der neue Web-Client läuft auf Windows XP. Ob er auch an Windows 2000 angepasst wird, ist noch nicht entschieden. Unklar sind auch die Features des künftigen Internet Explorer. Denkbar wären zumindest "Tabbed Browsing" sowie die Unterstützung von "Real Simple Syndication" (RSS); beides sind Funktionen, über die konkurrierende Programme wie "Firefox" von der Mozilla Foundation sowie "Opera" vom gleichnamigen norwegischen Hersteller schon lange verfügen. In der Kritik steht Microsofts aktueller Browser aber auch wegen zahlreicher Sicherheitsprobleme sowie der nur unzureichenden Unterstützung von Standards wie Cascading Stylesheets (CSS), Extensible Hypertext Markup Language (XHTML) beziehungsweise Extensible Markup Language (XML) sowie des Grafikformats Portable Network Graphics (PNG).

Obwohl Microsofts Internet Explorer noch immer den Markt beherrscht, haben vor allem Alternativen wie das quelloffene Programm "Firefox 1.0" regen Zulauf. Laut einer Untersuchung der Marktforschungsfirma Websidestory im Januar belief sich in den USA der Anteil des Firefox auf fünf Prozent, der von Microsofts Web-Client auf 90,3 Prozent. Nach Angaben der Mozilla Foundation wurde der "Feuerfuchs" innerhalb von 100 Tagen von 25 Millionen Web-Surfern heruntergeladen. Mit dem neuen Internet Explorer gibt Microsoft eine weitere Komponente der ursprünglich für Longhorn vorgesehenen Entwicklung frei. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, die Grafik-Engine "Avalon" und die Web-Services-Plattform "Indigo" separat vom neuen Betriebssystem zur Verfügung zu stellen. Eine erste Betafassung von Longhorn möchte der Konzern noch bis spätestens Mitte 2005 präsentieren.

Gates gab außerdem bekannt, sein Unternehmen wolle Windows-Kunden ein derzeit als Betaversion erhältliches Anti-Spyware-Tool kostenlos zur Verfügung stellen (siehe Seite 6). (fn)