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25.09.1998 - 

Mini-Niederlage für US-Justiz

Microsoft-Browser so gut wie Netscapes Navigator

Rechtsanwalt David Boies plante, in dem am 15. Oktober 1998 beginnenden Verfahren zwischen der US-Justiz und den Generalstaatsanwälten von 20 US-Bundesstaaten einerseits und Microsoft andererseits unter anderem das Beispiel AOL anzuführen, um der Gates-Company unfaire Wettbewerbspraktiken nachweisen zu können. Er wollte belegen, daß der Internet-Provider (IP) Microsofts Browser Internet Explorer (IE) im Vergleich zu Netscapes Software "Navigator" als minderwertig einstufte. AOL habe nur deshalb Lizenzrechte für den IE erworben, um direkt auf der Windows-Startseite mit einem Button prominent vertreten zu sein. Boies zitiert als Beleg ein Memo von Bill Gates. In diesem soll der Microsoft-Chef bestätigt haben, daß Case den IE im Vergleich zum Navigator als schlechteres Produkt ansehe.

Von dieser Darstellung hat sich Case distanziert. Zwar sei es richtig, daß sein Unternehmen durchaus großes Interesse daran habe, direkt auf der Eingangsseite des Microsoft-Betriebssystems seine Dienste anbieten zu können. Mitnichten aber habe man dazu eine schlechte Technologie in Kauf genommen. Vielmehr seien die Netscape- und die Microsoft-Browser-Software bezüglich ihrer jeweiligen Qualität miteinander vergleichbar.