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16.11.2004

Microsoft buhlt um die öffentliche Hand

Über eine neue Online-Plattform sollen Anwender ihr Wissen austauschen können.

Microsoft reagiert auf die Bedrohung durch Open-Source-Software mit einer weiteren weltweit angelegten Initiative. Das Solutions Sharing Network (SSN) soll es Anwendern aus Einrichtungen der öffentlichen Hand ermöglichen, gemeinsam an IT-Projekten zu arbeiten und Erfahrungen auszutauschen. Damit könnten die unter starkem Kostendruck stehenden Organisationen unter anderem ihre Entwicklungsaufwendungen reduzieren, argumentiert der Hersteller.

SSN setzt auf Microsofts "Sharepoint Portal Server" auf. Gemeinsam mit dem Softwarepartner Kanalytics stellt der Konzern kostenlose Werkzeuge zur Verfügung, die den Aufbau einer Web-basierenden Plattform ermöglichen sollen. Diese könne Nutzern etwa als Online-Forum dienen, um Ideen, Programmcode oder White Papers auszutauschen. Das gebündelte Wissen verschiedenster Organisationen stehe in einer katalogisierten Datenbank zur Verfügung. Für Inhalt und Pflege der Plattform sind die Benutzer selbst verantwortlich.

Die Implementierung des SSN habe bereits begonnen, erklärte Microsoft. Zu den Teilnehmern zählten beispielsweise die französische Gemeinde Parthenay, der Deutsche Städte- und Gemeindebund oder die Unesco.

Neben SSN verfolgt Microsoft mehrere andere Initiativen, um Kunden aus der öffentlichen Hand von den Vorzügen der eigenen Produkte zu überzeugen. Bereits seit dem Jahr 2001 versucht der Softwaremulti mit der Shared-Source-Initiative, der Open-Source-Konkurrenz den Wind aus den Segeln zu nehmen. In die gleiche Richtung zielt das 2003 vorgestellte Government Security Program. Interessierte Regierungen können damit einen Großteil des Quellcodes von Microsoft-Proukten einsehen. (wh)