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13.11.2014 - 

Für Office-365-Kunden

Microsoft Clutter hält die Inbox sauber

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Wie bereits Anfang April auf der Exchange-Konferenz in Las Vegas angekündigt, will Microsoft Office-365-Nutzern mit „Clutter“ künftig die geschäftliche E-Mail-Kommunikation erleichtern.
Die Funktionsweise von Clutter - Stand April 2014
Die Funktionsweise von Clutter - Stand April 2014
Foto: Microsoft

Bei Clutter, das nun schrittweise für Unternehmenskunden ausgerollt wird, befreit ein Algorithmus den Posteingang automatisch von unwichtigen Nachrichten, so dass relevante E-Mails leichter zu erfassen sind. Durch die Integration in Outlook Web App (OWA) kann der Aufräumdienst dabei mit jedem Betriebssystem und Browser verwendet werden.

Entgegen bisherigen Befürchtungen ist Clutter auch für Desktop-Clients nutzbar. Wie Microsoft im Office-Blog schreibt, müsse der Nutzer dazu lediglich den Dienst im Options-Menü des OWA aktivieren. Auch im OWA ist Clutter zunächst deaktiviert.

Clutter basiert auf dem jüngst eingeführten, selbstlernenden Algorithmus Office Graph, der die Beziehungen zwischen Personen und deren Inhalten über alle Office 365-Dienste hinweg gewichtet und diese Informationen für verschiedene neue Office 365-Services zur Verfügung stellt.

Der neue Aufräumdienst ergänzt die seit langem verfügbare Möglichkeit, E-Mails durch eine festgelegte Regel in einen bestimmten Outlook-Ordner zu verschieben. Im Gegensatz zu diesen statischen Vorgaben arbeitet das neue Feature Microsoft zufolge intelligent mit: Es merkt sich, welche E-Mails welches Absenders vom Nutzer gelesen werden und welche nicht. Als Konsequenz würden nur die relevanten Nachrichten im Posteingang gezeigt.

Der Rest werde nicht gelöscht, sondern in das Verzeichnis "Unwichtige Elemente" am Fuß des Posteingangsfensters sortiert, verspricht Microsoft. Sollte sich darunter doch eine relevante Nachricht befinden, wird diese per Klick einfach in den Posteingang verschoben. Der Algorithmus registriert den Vorgang und lernt auf diese Weise stetig dazu.

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