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13.12.1996 - 

Debatte über OEM-Lizenzbedingungen

Microsoft dementiert unfaire Verträge

Konkret geht es um eine Bestimmung, die vorschreibt, daß beim ersten Starten des Systems die Boot-Routine von Windows nicht durch ein Programm oder ein fremdes Firmenlogo beeinflußt werden darf. PC-Anbieter, die sich nicht daran halten, dürfen Windows künftig nicht mehr vorinstallieren.

Tatsächlich hat diese Klausel zu Verhandlungen insbesondere mit Hewlett-Packard und IBM geführt. Dadurch sind Gerüchte entstanden, Microsoft wolle das Starten konkurrierender Produkte wie etwa OS/2 verhindern.

Derartige Absichten bestreitet Microsoft. Den Softwerkern gehe es lediglich darum, beim allerersten Start dafür zu sorgen, daß Windows beziehungsweise Windows 95 sauber geladen wird, so daß später keine Probleme auftauchen. Schon den zweiten Boot-Vorgang könne sich der Benutzer nach Belieben einrichten. Ebenfalls nicht betroffen seien Routinen, bei denen der Anwender nach dem Einschalten auswählen kann, mit welchem Betriebssystem er starten möchte.

Als Grund für die schon länger geltende, bislang aber unbeachtete Bestimmung nennt Microsoft Anbieter wie Siemens-Nixdorf, die Windows mit einer eigenen Anwender-Shell umgeben, die mit dem Betriebssystem geladen wird. Dadurch sei es nach dem Start schon häufiger zu Problemen mit Windows gekommen. Danach dürfte aber auch das von Netscape für 1997 angekündigte "Constellation" nicht vorinstalliert werden, mit dem sich Desktop- und Internet-Informationen gleichberechtigt managen lassen.