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15.07.2009

Microsoft drängt mit Office ins Web

Der Softwarekonzern erweitert das Bürosoftwarepaket und verschenkt Grundfunktionen an Internet-Nutzer.

Neben einer überarbeiteten Fassung von Office kündigte Microsoft an, einige Funktionen von Word, Excel und Co. auch kostenlos für Nutzer von "Windows Live" bereitzustellen. Unter der Marke Live bot der Konzern bisher nur ergänzende Online-Dienste für Windows-Kunden an. Nun dehnt das Softwarehaus diese Web-Services auf Anwendungen aus.

Die Strategie ist eine Antwort auf Anbieter von Online-Software für Büroaufgaben. Allen voran der Erzrivale Google offeriert seit einer Weile mit "Google Apps" Basisfunktionen einer Bürosuite kostenlos im Internet. Eine viel größere Gefahr für Microsofts Office-Dominanz stellen jedoch Open-Source-Pakete wie etwa OpenOffice dar.

Online-Versionen von Office 2010 wird Microsoft darüber hinaus im Rahmen seiner Hosting-Lösungen ("Online") gegen Gebühr anbieten. Zudem haben Firmen die Möglichkeit, das "Online-Office" in der "privaten Cloud", also auf eigenen Servern, zu betreiben.

Web Applications

Neue Web-Funktionen gibt es auch für Nutzer, die das Office-Paket erwerben. Über "Office Web Applications" können Anwender auf ihre Dokumente zugreifen und sie beispielsweise editieren. Diese Features funktionieren auch mit Firefox- oder Apple-Safari-Browsern. Ferner sollen Nutzer mobiler Endgeräte – neben Windows Mobile werden Symbian-Geräte unterstützt – auf Office-2010-Funktionen zugreifen können. Ob dies auch über den Blackberry möglich sein wird, steht noch nicht fest.

Office 2010 wird das Dateiformat von Office 2007 weiternutzen. Die ebenfalls mit diesem Release eingeführte neue Oberfläche mit "Ribbon Bar" wird mit Office 2010 auch auf die Programme "Outlook" und "Project", "Access", "Visio" und "Publisher" ausgedehnt.

Teamwork

Eine neue Teamfunktion soll es Anwendern gestatten, leichter als bisher gemeinsam an Dokumenten in Programmen wie Powerpoint, Excel, Word und Onenote zu arbeiten. Beispielsweise können Autoren einen Text gleichzeitig editieren. Jeder sieht dabei, was der andere tut. Voraussetzung ist, dass die Anwender über den Microsoft-Server "Sharepoint" oder den Office-Live-Dienst verfügen.

Neuerungen in Kürze

Outlook:

Die Software soll zunächst einmal schneller starten und sich auch rascher herunterfahren lassen. Ein verbesserter Datenabgleich sorgt nach Herstellerangaben dafür, dass Nutzer, die per Web-Access sowie über einen mobilen Client auf ihre Outlook-Umgebung zugreifen, mit den gleichen Daten hantieren.

Word:

Der Textverarbeitung Word spendiert Microsoft ein neues File-Menü, das die klassischen Funktionen für Öffnen, Speichern und Drucken bereitstellt. Druckparameter sind auf einen Blick ersichtlich, und rechts daneben erscheint die Vorschau.

Excel:

Neue Funktionen erleichtern es dem Konzern zufolge, Pivot-Tabellen anzulegen beziehungsweise zu verändern, ohne dabei die Übersicht zu verlieren.

Eine ausführlichere Beschreibung der Neuerungen finden Sie unter:

http://www.computerwoche. de/1900563.