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27.06.2006

Microsoft entdeckt Kommunikationsmarkt

Nun will der Redmonder Konzern die Telefone erobern.

Der Markt für die Kommunikation am Arbeitsplatz sieht für Microsoft derzeit ähnlich aus wie das Server-Geschäft zu Beginn der 90er Jahre: Eine ganze Reihe von Anbietern versucht, den Anwendern das Gleiche anzubieten - die Konvergenz von Telefonie, E-Mail und anderer digitaler Kommunikation. Und wie damals sind viele Produkte Insellösungen, die nicht gut mit anderen können.

Will Schlüsseltechnik liefern

Microsoft hofft in diesem Markt, einmal mehr das zu schaffen, was es schon in der Vergangenheit getan hat - die Schlüsselsoftware zu bauen und dann den Rest der Branche davon zu überzeugen, mit ihren Produkten darauf aufzusetzen. "Dieses Segment ist nun reif dafür", warb Jeff Raikes, Chef der Business-Sparte des Konzerns.

Die Redmonder stellen dazu - vornehmlich unter der Dachmarke "Office System" - allerlei teils umbenannte Produkte für so genannte "Unified Communications" vor. So wird zum Beispiel aus dem bisherigen "Live Communications Server" (LCS) der "Office Communications Server 2007", und der passende Desktop-Client "Office Communicator 2007" bekommt ein VoIP-Softphone mit Präsenzanzeige. Aus den hauseigenen Forschungslabors stammt die 360-Grad-Videokonferenzkamera "Office Roundtable" mit Rundumsicht.

Flankierend hat Microsoft verschiedene Partnerschaften geknüpft. Motorola will (Mobil-) Telefone mit Microsoft-Software ausrüsten, Siemens seinen Softswitch "Hipath 8000" mit Microsofts Lösungen integrieren und HP seine Exchange-Dienstleistungen in Richtung Unified Communications ausbauen. Ferner werden verschiedene Hersteller von Bürotelefonen (darunter Polycom, LG-Nortel und Thomson Telecom) Tele- fone mit der Geräteversion des Office Communicator bestücken. Weitere kompatible Peripheriegeräte liefern GN Netcom, Logitech, Plantronics, Samsung und Tatung. (tc)