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29.11.1996 - 

Windows soll zur Java-Plattform werden

Microsoft entwickelt Navigator-Plug-in

Microsoft wurde zu der Entscheidung eigenen Angaben zufolge von den Entwicklern getrieben. Diese hatten das Unternehmen angeblich gebeten, die Java Virtual Machine von Microsoft auf den Navigator zu portieren, weil sie die schnellste, sicherste, robusteste und funktionalste Möglichkeit ist, Java auszuführen. Netscape selber integriert ebenfalls einen eigenen Java-Interpreter im Navigator. Marktbeobachter werten die Ankündigung als Versuch, Entwickler an Microsoft-Werkzeuge zu binden, auch wenn sie den Navigator von Netscape als Plattform bevorzugen.

Obwohl Microsoft Java bislang noch nicht überzeugend in die eigene Unternehmensstrategie einbinden konnte, behauptete das Unternehmen auf der Comdex in Las Vegas, Windows sei die beste Java-Plattform.

Neben der Java Virtual Machine bietet Microsoft mit "J++" eine weitere Entwicklungsumgebung an. Während die Softwerker einerseits auf Java setzen und nebenbei für die eigene Active-X-Technologie entwickeln, äußern die Verantwortlichen gleichzeitig Skepsis daran, daß Java traditionell geschriebene Applikationen verdrängen können werde.

Außerdem soll Microsofts Web-Browser "Internet Explorer 3.0" für Windows 3.1 künftig Java unterstützen. Bisher verfügt der Softwareriese lediglich für seine Windows-95-, Windows-NT- und Macintosh-Browser über die Software Java Virtual Machine, die die Ausführung von Java-Applets in Browsern erlaubt. Microsoft nannte Dezember 1996 als Termin, ab dem Kunden sich den Explorer 3.0 für Windows 3.1 aus dem Web auf ihren Rechner laden können.