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02.05.2008

Microsoft erwägt feindliches Übernahmeangebot für Yahoo - WSJ

NEW YORK (Dow Jones)--Der Softwarekonzern Microsoft erwägt einem Zeitungsbericht zufolge offenbar ein feindliches Übernahmeangebot für Yahoo. Die Diskussionen darüber seien aber noch in Gang, und Microsoft könnte das Ruder auch noch herumreißen, bevor eine Entscheidung in der Sache angekündigt werde, schreibt die Zeitung "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. Die Microsoft Corp wollte sich zu ihren Plänen nicht äußern.

NEW YORK (Dow Jones)--Der Softwarekonzern Microsoft erwägt einem Zeitungsbericht zufolge offenbar ein feindliches Übernahmeangebot für Yahoo. Die Diskussionen darüber seien aber noch in Gang, und Microsoft könnte das Ruder auch noch herumreißen, bevor eine Entscheidung in der Sache angekündigt werde, schreibt die Zeitung "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. Die Microsoft Corp wollte sich zu ihren Plänen nicht äußern.

In einem Interview am Donnerstag wollte Microsoft-CEO Steve Ballmer keine Andeutungen darüber machen, wie sich der Konzern entscheiden wird. Zudem wollte er keinen Zeitrahmen nennen, bis wann eine Entscheidung getroffen wird. "Unter den richtigen Umständen wird es passieren. Ohne die richtigen Umständen wird es nicht passieren", sagt er.

Der Preis wird bei einer feindlichen Übernahme wohl die wichtigste Rolle spielen. Microsoft hatte im Januar gesagt, für Yahoo ein Angebot in bar und Aktien zu machen. Danach liegt der Preis aktuell bei 29,48 USD je Yahoo-Aktie. Der Preis wurde von Yahoo als zu niedrig eingestuft. Microsoft habe allerdings in dieser Woche angedeutet, das Angebot vielleicht auf 33 USD je Aktie zu erhöhen, sagten informierte Personen der Zeitung weiter.

Wichtige Yahoo-Aktionäre hätten sich aber einen Preis in einer Größenordnung von 35 bis 37 USD vorgestellt. Sollte sich Microsoft für eine feindliche Übernahme entscheiden, dann müsste der Konzern einen Preis für Yahoo bieten, den der Großteil der Aktionäre bereit wäre zu akzeptieren.

Ballmer sagte am Donnerstag während einer internen Veranstaltung zu Microsoft-Mitarbeitern in der Zentrale in Redmond, "ich werde keinen Cent mehr bezahlen, als ich denke, was Yahoo wert ist". Er fügte hinzu, dass Microsoft "sehr bald eine Entscheidung bekannt geben wird". Ein Sprecher von Yahoo wollte die Aussagen von Ballmer nicht kommentieren. Das am vergangenen Wochenende ausgelaufene Ultimatum Microsofts über einen gütlichen Kauf verstrich ohne eine Reaktion von Yahoo.

Yahoo versuche nun, während der Konzern auf eine Entscheidung von Microsoft über das weitere Vorgehen warte, eine engere Zusammenarbeit mit Google zu forcieren, schreibt das "WSJ". Yahoo könnte dabei bereits innerhalb einer Woche ankündigen, künftig die Suchmaschinenanzeigen von Google anzubieten. Bislang hatten die beiden Unternehmen einen Testlauf in der Sache gestartet. Eine solche endgültige Einigung könnte auch bei einem feindlichen Übernahmeangebot von Yahoo durchgehen.

Webseite: http://www.wsj.com DJG/cbr/bam

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.