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12.03.2007

Microsoft geht in die VoIP-Betaphase

Bereits in diesem Monat startet Microsoft die Betatestphase für die neuen Produkte "Office Communications Server" und "Office Communicator". Das erklärte Jeff Raikes, verantwortlich für die Business Division, auf der "VoiceCon"-Konferenz in Florida.

Laut dem Manager werden binnen der nächsten drei Jahre "über 100 Millionen Menschen in der Lage sein, über Outlook, SharePoint und weitere Office-Applikationen zu telefonieren" - eine deutliche Kampfansage an die VoIP-Marktführer.

Dass die Werkzeuge "Office Communications Server" (OSC) und die Client-Software "Office Communicator" in Office und andere Microsoft-Produkte integriert sein werden und Microsoft damit sein Quasimonopol am Desktop nutzen wird, um seiner Lösung zu einer bedeutenden Marktstellung zu verschaffen, ging aus Raikes Rede klar hervor. Die "wichtigste neue Kommunikationstechnologie" seit E-Mail, so der Manager, kann nicht ohne Microsoft stattfinden.

Microsoft hat eigenen Angaben zufolge im Dezember 2006 OSC und "Office Communicator" angefangen zu testen. 2.500 Nutzer waren an dem Test beteiligt. Der Planung der Redmonder zufolge soll die endgültige Version Mitte dieses Jahres fertig sein.

Der Ansatz von Microsoft, VoIP in bestehende Telefonanlagen einzubinden, findet bei Analysten wie der Gartner-Gruppe Gefallen. Denn dadurch würden sich Unternehmen Komponenten wie zum Beispiel VoIP-Telefone sparen können.

Laut Microsoft können Nutzer das SIP-basierte OSC dergestalt nutzen, dass sie von ihren Office-Anwendungen mit einem Klick einen eingepflegten Namen aufrufen. OSC sorgt für die Verbindung.

Man darf gespannt sein, wie Marktführer wie Cisco - ein Microsoft-Partner - , Avaya, IBM, 3Com und andere darauf reagieren werden. Wolfgang Leierseder