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24.07.1998 - 

Gedämpfter Optimismus

Microsoft geht von mäßigem Wachstum aus

Der Konzern bilanzierte zum Ende des Geschäftsjahres am 30. Juni einen Umsatz von 14,5 Milliarden Dollar und damit 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um eine Milliarde auf das Rekordergebnis von 4,5 Milliarden Dollar.

Für die Aktie bedeutete dies eine Steigerung um 26 Prozent auf 1,67 Dollar. Als besonders erfreulich wertet Microsoft das Debüt von Windows 98, dessen Verkaufsstart in die letzten Wochen des Geschäftsjahres fiel und das immerhin 150 Millionen Dollar zum Ergebnis beigetragen hat.

Mit diesen Zahlen wurden die Prognosen der Finanzanalysten leicht übertroffen. Allerdings gehen Branchenkenner ebenso wie Microsofts oberster Finanzchef Greg Maffei davon aus, daß sich die Wachstumsraten vorerst nicht in dieser Größenordnung fortsetzen lassen - ein Trend, der sich in den vergangenen zwei Jahren bereits deutlich abgezeichnet hat. Im vierten Quartal 1997/98 wiesen die Redmonder einen Erlös von vier Milliarden Dollar (plus 26 Prozent) und einen Gewinn von 1,4 Milliarden Dollar (plus 28 Prozent) aus. Ein Jahr zuvor brachte das Vergleichsquartal noch 82 Prozent mehr Umsatz und einen um 41 Prozent gestiegenen Gewinn. Nicht zuletzt wird der Finanzkrise in Asien die Schuld für das mäßigere Wachstum gegeben. Maffei geht davon aus, daß sie das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres um drei Prozent drücken wird.

Betrachtet man die jüngsten Zahlen nach Produktbereichen, so entfallen 7,6 Milliarden Dollar auf Betriebssysteme und 6,8 Milliarden Dollar auf Anwendungsprogramme wie "Office 97".