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31.01.2006

Microsoft gewöhnt sich an Rekordumsätze

Ein starkes Windows-Geschäft sorgt für die bislang höchsten Quartalseinnahmen.

Im zweiten Quartal des Finanzjahres 2006 steigerte Microsoft den Umsatz um neun Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar. Obwohl die Windows-Company damit einen weiteren Rekordumsatz meldete, hatten Finanzanalysten im Vorfeld mit noch höheren Einnahmen gerechnet. Der Nettogewinn legte um fünf Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. Dabei erhöhte sich der Gewinn pro Aktie auf 34 Cent. Klammert man einen Steuervorteil von einem Cent je Aktie aus, erfüllte Microsoft die Wallstreet-Gewinnerwartungen von 33 Cent je Aktie.

Finanzchef Chris Liddell führte die Zuwächse insbesondere auf den Geschäftsbereich Server and Tools zurück. Die Einnahmen der Sparte stiegen im Jahresvergleich um 14 Prozent. Profitiert hat der Softwaremulti von einer Reihe neuer Produkte, darunter "SQL Server 2005", "Visual Studio 2005" und "Dynamics CRM 3.0". Allein die Umsätze mit dem SQL-Datenbank-Server wuchsen um 20 Prozent.

Microsofts Client-Division, die die Desktop-Varianten von Windows vermarktet, steigerte den Umsatz um 8,3 Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar. Auch die Einnahmen mit Office-Produkten legten um 5,5 Prozent auf 2,98 Milliarden Dollar zu.

Beim Start der neuen Spielekonsole "Xbox 360" räumte Microsoft Lieferschwierigkeiten ein. Statt der erwarteten drei Millionen seien deshalb nur 1,5 Millionen Geräte verkauft worden. Die Heim- und Unterhaltungssparte, zu der auch das Xbox-Geschäft gehört, setzte 1,6 Milliarden Dollar um (Vorjahr 1,4 Milliarden Dollar). Dabei fiel ein Quartalsverlust von 293 Millionen Dollar an. Im Vorjahr verbuchte Microsoft noch einen Gewinn von 55 Millionen Dollar.

Enttäuschend entwickelte sich die Online-Sparte MSN. Der Umsatz sank von 606 auf 593 Millionen Dollar, der Gewinn halbierte sich auf 58 Millionen Dollar. Microsofts wichtigste Konkurrenten Google und Yahoo erzielen derweil starke Zuwächse im Online-Anzeigengeschäft. Für das dritte Quartal erwartet Liddell einen Umsatz von 10,9 bis 11,2 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 32 bis 33 Cent je Aktie. Der Jahresumsatz soll auf 44 bis 44,5 Milliarden Dollar zulegen. Dabei sei mit einem Gewinn zwischen 1,28 und 1,31 Dollar je Aktie zu rechnen. (wh)