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07.11.2008 - 

Übernahme vom Tisch

Microsoft hat Interesse an Yahoo verloren

Microsoft hat das Interesse an einer Übernahme von Yahoo verloren. "Wir sind nicht daran interessiert, einen Schritt zurück zu gehen und uns wieder eine Übernahme anzusehen", sagte Microsoft-CEO Steve Ballmer. "Wir haben ein Gebot gemacht, wir haben ein weiteres Gebot gemacht und es war mehr als deutlich, dass Yahoo nicht verkaufen will", fügte der Manager hinzu.

Microsoft hat das Interesse an einer Übernahme von Yahoo verloren. "Wir sind nicht daran interessiert, einen Schritt zurück zu gehen und uns wieder eine Übernahme anzusehen", sagte Microsoft-CEO Steve Ballmer am Donnerstag. "Wir haben ein Gebot gemacht, wir haben ein weiteres Gebot gemacht und es war mehr als deutlich, dass Yahoo nicht verkaufen will", fügte der Manager hinzu.

Nur einen Tag zuvor hieß es von Yahoo, man sehe einen Verkauf des Unternehmens an Microsoft nun als beste Alternative an. "Wir sind bereit, Yahoo zu verkaufen", sagte Yahoo-CEO Jerry Yang auf einer Konferenz in San Francisco.

Microsoft hatte im Frühjahr 47,5 Milliarden Dollar für Yahoo geboten, die Übernahmepläne angesichts heftigen Widerstands im Mai aber für beendet erklärt. Microsoft erhoffte sich durch eine Zusammenarbeit mit Yahoo eine bessere Position in der Konkurrenz mit dem Internetgiganten Google, der den wachsenden Markt für Internetwerbung beherrscht.

Am Dienstag wurde bekannt, dass Yahoo und Google die Pläne für eine Werbe-Kooperation fallen lassen. Google und Yahoo hatten sich im Juni darauf geeinigt, Google-Werbe-Anzeigen neben Resultaten der Yahoo-Suchmaschine zu platzieren. Für Yahoo war das Bündnis eine Möglichkeit, sich der Übernahme durch Microsoft zu widersetzen. Beobachtern mutmaßten, das Ende der Partnerschaft könnte jetzt eine neue Chance für Microsoft bieten. Google und Yahoo erhalten über 50 Prozent der weltweit im Internet erzielten Werbeerlöse. Zusammen kontrollieren sie drei Viertel der Internetsuchen. (Dow Jones/rw)