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22.12.2000 - 

Rummel um US-Messe Palmsource

Microsoft hofiert die Palm-Entwickler

MÜNCHEN (CW) - Um den Markt für Software anzukurbeln, die auf Microsofts Handheld-Betriebssystem "Pocket PC" läuft, sucht die Gates-Company offenbar händeringend nach Entwicklern. Was lag also näher, als sich auf der Konferenz Palmsource nach Softwareprofis umzuschauen?

Den Rummel auf der Palm-Konferenz in Santa Clara, Kalifornien, hat auch das blonde Starmodell Claudia Schiffer genutzt, um für das PDA-Sondermodell "Schiffer-Edition" zu werben. Als weitere ungewöhnliche Gäste hat Microsoft am Vorabend der Veranstaltung eine ausgesuchte Zahl von Palm-Entwicklern zu einem Dinner eingeladen. Trotz ihrer mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen Hardware profitiert die Palm-Plattform nach wie vor von einem riesigen Softwareangebot, während im Verhältnis dazu noch relativ wenige Programmierer für das Pocket-PC-System schreiben. Schon seit mehreren Monaten lockt Microsoft mit der kostenlosen Ausgabe der "Embedded Visual Tools 3.0". Immerhin wird Windows-Entwicklern der Umstieg damit leicht gemacht, dass sie mit den populären Sprachen Visual Basic und Visual C++ arbeiten können.

Palm seinerseits bemüht sich ebenfalls um zusätzliche Unterstützung aus dem Entwicklerlager - vor allem, um die Integration des erfolgreichsten Minicomputers in Unternehmensumgebungen zu erleichtern. Ein Ziel des Herstellers ist es, ein Visual-Basic-Entwicklungs-Tool für das Palm OS anzubieten. Nach Angaben von Michael Mace, dem Chief Technology Officer von Palm, sind die Arbeiten daran weit fortgeschritten, in Kürze werde man die weiteren Schritte ankündigen. Nach Einschätzung einiger Analysten hat Palm in den Bereichen Entwicklungs-Tools, Datenbank- und Office-Anbindung mittlerweile einigen Aufholbedarf gegenüber Pocket PC.

Zu den neu angekündigten Produkten zählt beispielsweise die Entwicklungsplattform "Wavelink Studio" des US-Anbieters Wavelink. Über Netzwerke verbundene Palm-OS-Endgeräte können damit auf Server-basierte Anwendungen zugreifen.