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13.05.2008

Microsoft kämpft gegen EU-Strafe

Der weltgrößte Softwarekonzern will die im Februar dieses Jahres verhängte Geldbuße in Höhe von 899 Millionen Euro nicht akzeptieren. Um die Strafe abzuwenden, haben die Microsoft-Verantwortlichen das EU-Gericht Erster Instanz angerufen. Die europäischen Kartellbehörden werfen dem US-Konzern vor, gegen alte Sanktionen verstoßen zu haben. 2004 hatten die Wettbewerbshüter ein Bußgeld in Höhe von 497 Millionen Euro verhängt. Nach Ansicht der EU-Behörde habe Microsoft seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Neben der Geldstrafe wurde der Konzern dazu verpflichtet, Schnittstelleninformationen offenzulegen und es Konkurrenten leichter zu machen, ihre Produkte mit Microsoft-Systemen zu verbinden. Im September 2007 bestätigte die EU-Kommission ihr Urteil. Da Microsoft auch in der Folge aus Sicht der Behörde gegen die Auflagen verstoßen habe, folgte im Februar ein erneutes Bußgeld. Insgesamt belaufen sich die Strafforderungen damit auf knapp 1,68 Milliarden Euro. Microsoft bestreitet die Vorwürfe. Ein Sprecher der EU-Kommission betonte indes, die Kartellbehörde sei von der Rechtmäßigkeit der Strafe überzeugt. Experten zufolge könnte der Streit noch Jahre dauern. (ba)