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Light-Version von Backoffice als Zugpferd


12.09.1997 - 

Microsoft kommt den kleineren VARs entgegen

Unter der Bezeichnung "Microsoft Direct Access" nimmt die Gates-Company momentan rund 150000 kleinere Verkäufer, Systemintegratoren und Berater - sogenannte Value Added Provider, denen Microsoft bislang nur wenig Aufmerksamkeit widmete - in den Fokus seiner Marketing-Bemühungen.

Zur Strategie, die unter dem Namen "Händler Informations Tools" (HIT) erstmals von der deutschen Dependance eingeführt wurde, gehören beispielsweise die Entwicklung neuer Tools, spezielle Seminare sowie aufbereitete Produktinformationen für diese Klientel.

Laut Microsoft handelt es sich bei Direct Access nicht um einen Abklatsch des großen Bruders Microsoft "Certified Solution Provider" (MCSP). Vielmehr soll die "Low-Level-Aktion" als Zusatz und vor allem Einstieg für MCSP dienen. Ebenso adressiert es Kleinbetriebe, die die bisher bekannten MCSP-Kriterien nicht erfüllen können. Microsoft zufolge wollen die Redmonder mit Direct Access hauptsächlich Berater oder Wiederverkäufer ansprechen, die innerhalb eines Jahres mit rund 80 bis 100 kleineren Unternehmen zusammenarbeiten und überwiegend in der Applikationsentwicklung und Integration von Lösungen tätig sind.

Grundlegendes Element des ins Leben gerufenen Marketing-Coups ist der für Mitte November dieses Jahres vorgesehene Backoffice Small Business Server. Das Produkt soll den Angaben zufolge speziell auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen zugeschnitten werden und die klassischen Features von "Backoffice" wie SQL Server, Exchange Server und Proxy Server enthalten. Ferner wurde eine geschlossene, nur für autorisierte Kunden zugängliche Web-Seite installiert, die den VARs aktuelle Informationen bereitstellt.