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15.10.2004

Microsoft kündigt größere Einkaufstour an

Kleinere und mittlere Firmen im Visier - kein Interesse an Peoplesoft

Auf seiner Tour durch Europa bekräftigte Microsoft-Chef Steve Ballmer seine Absicht, Softwarehäuser bei Bedarf zu übernehmen. Peoplesoft stehe jedoch nicht auf der Einkaufsliste, sagte der Chief Executive Officer (CEO). Microsoft war von verschiedener Seite als möglicher "weißer Ritter" ins Spiel gebracht worden, nachdem Oracle seinem Ziel einer feindlichen Übernahme von Peoplesoft immer näher zu kommen scheint.

Ballmer äußerte sich in dieser Angelegenheit auf dem Microsoft Executive Partner Summit in Lissabon. Er betonte, die ergebnislosen Übernahmegespräche mit der SAP AG bedeuteten keinen Kurswechsel in der Akquisitionsstrategie. Gleichzeitig blieben die Ausgaben für Forschung und Entwicklung hoch: Rund 6,2 Milliarden Dollar sollen hierfür in diesem Jahr ausgegeben werden - laut Ballmer so viel wie bei großen Automobilkonzernen.

Zu technischen Themen nahm der Microsoft-Chef auf einer weiteren Station in Den Haag Stellung. Das kommende Windows-Betriebssystem "Longhorn" werde definitiv im Jahr 2006 auf den Markt kommen - das Zieldatum liege irgendwo um den 31. Dezember herum, scherzte der Microsoft-Boss. Er ging außerdem auf das Thema Sicherheit ein und pries in diesem Zusammenhang die Fehlerberichte, zu deren elektronischem Versand Windows-Anwender bei Problemen vom System aufgefordert werden. Dieses Feedback helfe dem Unternehmen beim Fine-Tuning von Service-Packs und erlaube die Beseitigung von Problemen, mit denen Anwender wirklich kämpften. (hv)