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06.02.1998 - 

Die Software AG hat die Arbeit getan

Microsoft kündigt seine COM-Komponenten für Unix an

Das Abkommen mit der Software AG besteht aus mehreren Teilen. Soviel bis jetzt bekannt ist, hat Microsoft den zum Zweck der Portierung der COM-Implementierung Active X an die Software AG abgetretenen Sourcecode in der erweiterten Version zurückgekauft und kann daher die SAP-Portierungen auf Unix, das Großrechner-Betriebssystem MVS und die 64-Bit-Variante für DECs Digital-Unix als eigene Produkte vermarkten. Außerdem sollen die deutschen Softwerker ein Testzentrum einrichten, das die Konformität von Anwendungskomponenten mit COM prüft.

Zu den ersten Lizenznehmern von COM für Unix gehören der irische Middleware-Spezialist Iona Technologies Inc., Dublin, und der Workstation-Hersteller Silicon Graphics. Letzterer plant die Implementierung in die kommende Version seines Unix-Derivats "Irix", das für Mitte 1998 vorgesehen ist.

Iona will mit COM für Unix eine Verbindung zu der damit konkurrierenden Objekt-Middleware-Technik Common Object Request Broker Architecture (Corba) herstellen. Bislang war es Strategie der Softwerker, die hauseigene Corba-Implementierung "Orbix" auch auf Windows einzusetzen. Die Betaversion einer Brücke zwischen COM und Corba soll noch im Februar auf den Markt kommen.

Bleibt die Frage, was aus der Active X Group geworden ist, die von Microsoft im Herbst 1996 ins Leben gerufen wurde, um unter anderem die Micorosoft-Technik auf andere Plattformen zu portieren. Die Homepage http://www.activex.org der Gruppe wurde zum letzten Mal Mitte vergangenen Jahres aufgefrischt, von irgendwelchen Ergebnissen ist nichts bekannt. Aus mehreren Quellen war zu hören, daß die Arbeit unter anderem deshalb nicht weitergehen konnte, weil Microsoft sich im Rahmen seiner Entwicklung von Windows NT 5.0 noch nicht für ein Sicherheitskonzept entschieden hat.