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30.04.2007

Microsoft lacht zuletzt

Das neue Vista und Office beflügeln die Bilanz des Konzerns.

Obwohl es in einigen Bereichen nicht wie erhofft läuft, der Konkurrenzdruck sehr hoch ist und viel Kritik am neuen Betriebssystem "Vista" geäußert wurde, hat Microsoft wieder einmal überraschend positive Zahlen vorgelegt. Gelungen ist dies durch die Fähigkeit des Konzerns, seine Trümpfe in den Monopolbereichen Betriebsysteme und Bürosoftware gewinnbringend auszuspielen. Ein Analyst bezeichnete die Softwaresegmente treffend als "Kronjuwelen". Insgesamt stieg der Umsatz von Microsoft im dritten Fiskalquartal um 32 Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar, der Gewinn kletterte von knapp drei Milliarden auf knapp fünf Milliarden Dollar. In beiden Kategorien konnten die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen werden. Allerdings nutzte der Konzern auch bilanzielle Sondereffekte aus dem Vista-Verkaufsstart im direkten Vorquartal für sich.

Microsoft: Einnahmen

Sparte Q3/2007 Q3/2006

Client 5,3 3,2

Server/Tools 2,7 2,4

Online-Services 0,62 0,56

Business 4,8 3,6

Entertainment 0,9 1,2

Angaben in Milliarden Dollar

Die Wallstreet hatte sich vor Bekanntgabe der Zahlen vorsichtig verhalten, da Firmenchef Steve Ballmer im Februar zum Start von Windows Vista für Privatanwender davor gewarnt hatte, die finanziellen Effekte des neuen Betriebssystems zu hoch anzusetzen. Sowohl Vista als auch Office 2007 verzeichneten jedoch einen sehr guten Verkaufsstart. So steigerte die Client-Division (Vista etc.) die Einnahmen von 3,15 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 5,27 Milliarden Dollar. Die Business-Division (Office etc.) verbesserte den Umsatz im Jahresvergleich von 3,6 Milliarden auf 4,83 Milliarden Dollar. Laut Microsoft übertraf Vista die internen Schätzungen um 300 bis 400 Millionen Dollar, Office 2007 lag 200 Millionen Dollar über den Umsatzzielen des Konzerns. Die Börse honorierte ebenfalls, dass Microsoft eine optimistische Prognose für das Geschäftsjahr 2008 abgegeben hat. (ajf)