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30.04.1999 - 

Software vom PC-Preisverfall nicht betroffen

Microsoft meldet einen dicken Gewinnzuwachs

MÜNCHEN (CW) - Microsoft glänzt auch in seinem dritten Quartal mit guten Ergebnissen. Der Gewinn ist gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf knapp 1,92 Milliarden Dollar gestiegen (siehe Tabelle).

"Wir sind immer noch vom PC-Geschäft abhängig", klagt Microsofts Finanzchef Greg Maffei. Allerdings hat sich diese Einseitigkeit in den vergangenen fünf Jahren etwas reduziert. Die Geschäftsergebnisse wurden daher vor allem mit Microsofts Bürosoftware erwirtschaftet.

In diesem Bereich profitiert Microsoft davon, daß der Preisdruck, unter dem die PC-Branche steht, kaum auf die Software durchschlägt. Für jeden verkauften Windows-Rechner bekommt Microsoft Lizenzge- büren, gleichgültig wie preiswert das Gerät abgegeben wird. Mehr als ein Drittel des Microsoft- Umsatzes stammten in diesem Quartal aus dieser Quelle. Aber auch die Preise für Büroanwendungen, die ebenfalls einen großen Anteil am Quartalsergebnis haben, sind nicht wesentlich gefallen.

Nach den Warnungen von Compaq und Intel vor sinkenden PC-Umsätzen deuten Branchenbeobachter die guten Microsoft-Ergebnisse als ermutigendes Zeichen für den PC-Markt generell. Sie zeigten, daß zwar der Preiskampf bei der Hardware härter werde, das Interesse an den Geräten jedoch nicht nachlasse.

Eine wichtige Rolle für das Quartalsergebnis spielte laut Hersteller auch das Betriebssystem Windows NT, das zwar immer häufiger auf Arbeitsplatz-PCs eingesetzt wird, aber eigentlich für den Einsatz auf Abteilungs-Servern konzipiert ist. Hier dient es als Plattform für die Server-Suite "Back Office", zu der die Datenbank "SQL Server" gehört. Deren Absatz ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 50 Prozent gestiegen.

Positiv ausgewirkt habe sich zudem, daß sich die Umsätze in Fernost nach der Asienkrise zumindest für Microsoft wieder erholen. Dafür sinken jedoch die Zuwächse in Europa.