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15.08.2003 - 

Verbesserte Integration mit Outlook

Microsoft modularisiert ERP-Produkt Navision

MÜNCHEN (CW) - Microsoft Business Solutions hat die Version 3.70 von "Navision" (vormals "Attain") auf den Markt gebracht. Das Logistikmodul wurde in vier Einzelkomponenten zerlegt. Neu hinzugekommen ist ein Lagerverwaltungssystem für kleine Betriebe. Zudem arbeitet das Produkt nun besser mit "Outlook" zusammen.

Zu den wesentlichen Veränderungen, die die Version 3.70 von Navision mit sich bringt, zählt ein neues Modulkonzept der Logistikfunktionen. Statt eines Moduls können Anwender nun aus vier in sich abgeschlossenen Komponenten wählen: "Wareneingang", "Warenausgang", "Kommissionierung" sowie "Einlagerung". Laut Hersteller können Anwender auf diese Weise genau die Funktionsbausteine in Lizenz nehmen, die sie benötigen, weitere lassen sich bei Bedarf hinzukaufen und einbinden. Zudem hat Microsoft ein einfaches Lagerverwaltungssystem entwickelt. "Lagerplätze" bietet weniger Funktionen als das bereits vorhandene Modul "Chaotisches Lagerverwaltungssystem" und richtet sich speziell an kleinere Betriebe mit weniger Anforderungen an eine Lagerverwaltung. Lagerplätze lässt sich mit den vier neuen Logistikmodulen kombinieren.

Überarbeitet hat der Softwarespezialist darüber hinaus die Benutzer-Schnittstelle. So wurden Masken für den Zugriff auf Ein- und Verkaufsfunktionen zusammengefasst. Neuerdings präsentiert die Software nur noch die Menüpunkte, deren hinterlegte Funktionen der Kunde auch tatsächlich erworben hat. Dies war bisher nur möglich, wenn der Implementierungspartner es im System entsprechend eingerichtet hatte.

Im Finanz-Management wurden verschiedene Funktionen flexibler und einfacher gestaltet. So fügte der Hersteller Kontrollmechanismen hinzu, die Löschfunktionalität für Sachkonten überwachen. Mit Hilfe von Sperrstufen für Personenkonten lässt sich festlegen, welche Transaktionen für einzelne Debitoren oder Kreditoren ausgeschlossen beziehungsweise zugelassen sind. Der Anwender entscheidet bei der Mandanteneinrichtung über die Höhe von Skonto- und Zahlungstoleranzen.

Das ERP-System arbeitet laut Microsoft nun besser mit der hauseigenen Outlook-Software zusammen. So sind Nutzer jetzt in der Lage, zu einer in der Business-Software angelegten Besprechung Informationen für alle Beteiligten zu hinterlegen. Ferner lassen sich das Meeting im persönlichen Outlook-Kalender eintragen sowie Teilnehmer einladen. Die Rückmeldungen der Kollegen werden automatisch mit der Microsoft-Navision-Software synchronisiert. (fn)

Abb: Anpassbare Architektur

Neben dem Windows-Client gestattet die Navision-Software über das "Commerce Portal" auch den Zugriff via Browser. Die Web-Seiten lassen sich individuell an die Zielgruppe anpassen. Quelle: Microsoft Business Solutions