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11.09.1998

Microsoft muß Unterlagen rausrücken

SAN FRANZISKO (IDG/VWD) - Der Streit um die Monopolvorwürfe gegen Microsoft erhält eine neue Note: Die Redmonder müssen nun Unterlagen herausgeben, die nach Auffassung der US-Kartellbehörde ihr wettbewerbsfeindliches und ungesetzliches Vorgehen auch gegenüber Intel, Apple, Intuit und Real Networks belegen. Microsofts Anwälte haben daraufhin einen Aufschub von sechs Monaten mit der Begründung beantragt, die neuesten Anschuldigungen der Justiz erforderten längere Vorbereitungszeit. Laut "Wall Street Journal" will Bundesrichter Thomas Jackson nicht vor dem 17. September über eine Verschiebung der Verhandlungen entscheiden. Darüber hinaus haben beide Parteien ihre Zeugenliste vorgestellt. Für Microsoft werden neben John Rose, Vice-President von Compaq, und Michael Devlin, President von Rational, zwei Professoren des MIT und eine Reihe von Managern aus dem eigenen Haus antreten. Hauptzeugen der Regierung und der 20 Bundestaaten sind James Barksdale, Chairman von Netscape, sowie Intuit-Gründer Scott Cock. Daneben sollen Manager von Boeing, Intel und America Online gehört werden.