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Preis für konkurrierendes Virtualisierungs-Tool unterboten, Support verweigert


28.11.2003 - 

Microsoft nimmt VMware aufs Korn

MÜNCHEN (IDG) - Um gleich 100 Dollar unterbietet Microsoft mit "Virtual PC" den Preis des konkurrierenden Produkts von VMware. Außerdem leisten die Redmonder für eigene Applikationen, die auf dessen Basis laufen, keinen Support.

Microsoft schickt sich an, einem weiteren, eigentlich wenig bedeutenden Konkurrenten das Wasser abzugraben. Noch in diesem Jahr bringt der Softwaregigant Virtual PC auf den Markt - zu einem Preis von 129 Dollar. Den Vorgänger dieses Tools hatte Connectix Corp. für 229 Dollar vertrieben, bis Microsoft diese Firma aufkaufte. VMware Inc. verlangt für das bisher marktbeherrschende Produkt "VMware Workstation" derzeit 229 Dollar.

Mit beiden Tools ist es ohne Emulation möglich, auf einem PC ein vom Basis-Betriebssystem abweichendes zweites System laufen zu lassen. Dadurch können Anwender die Systemauslastung verbessern oder ältere Anwendungen in einer moderneren Umgebung weiterverwenden.

Beobachter erwarten ein ähnliches Marketing-Manöver, wenn Microsoft irgendwann in der ersten Hälfte des kommenden Jahres "Virtual Server" auf den Markt bringt. Doch schon jetzt schlägt auch in diesem Bereich Microsoft-Politik durch. Denn aus Redmond ist zu hören, man werde für kein Windows-System und keine Microsoft-Applikationen Support leisten, wenn diese unter VMware laufen. Das könnte Schwierigkeiten für VMware-Anwender heraufbeschwören, es sei denn, sie beziehen ihren Support von Firmen wie IBM oder Hewlett-Packard, die Support sowohl für Microsoft-Produkte als auch für VMware anbieten. (ls)