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27.05.2015 - 

Neue Versionen für Windows und Mac

Microsoft Office 2016 - die Neuerungen im Überblick

Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Das kommende Microsoft Office steht als Preview-Version für Entwickler und IT-Professionals parat. Insbesondere für den Einsatz in Unternehmen, bringt das neue Office 2016 einige spannende Technologien mit. Anwender sollen von einer besseren Bedienbarkeit profitieren.

Microsoft bietet für interessierte Tester die Vorabversionen für Office 2016, den Nachfolger von Office 2013, und Office für Mac-Vorschau, den Nachfolger von Office für Mac 2011 an. Während die Testversion von Office für Mac 2016 bereits recht stabil ist und problemlos nutzbar ist, gibt es für Office 2016 Preview noch einige Probleme. Sie benötigen für den Einsatz der Windows-Version ein gültiges Office-365-Konto, sonst lässt sich die Preview-Version zwar installieren, aber kaum nutzen, da Sie einen Benutzernamen oder eine Seriennummer eingeben müssen. Für Testzwecke reicht der Zeitraum bis zur Aktivierung aber durchaus aus.

Beide Versionen sollen noch in 2015 veröffentlicht werden. Outlook 2016 wird auch der offizielle Client für Exchange Server 2016 sein. Auch dieser soll noch im Laufe des Jahres 2015 erscheinen, also noch vor der Veröffentlichung des nächsten Windows Server aka Windows Server vNext. Anwender mit Office 365 können Office 2016 verwenden, sobald die neue Version verfügbar ist.

Office-Preview für Mac und Windows testen

Um die aktuellen Testversionen herunterzuladen, rufen Sie einfach die Produkte-Seite von Office für Mac oder die Seite von Office 2016 auf. In der Preview-Version von Office 2016 für Windows sind die Programme Access 2016, OneNote 2016, Database Compare 2016, Excel 2016, Outlook 2016, PowerPoint 2016, Publisher 2016 und Skype for Business 2016 dabei, doch dazu später mehr.

Während es bei der Oberfläche von Office 2016 für Windows keine großartigen Änderungen in der Oberfläche gibt, bietet die Office-Preview für Mac jetzt die gleiche Oberfläche wie Office 2013/Office 2016. Das ist insbesondere für jene Anwender hilfreich, die mit beiden Systemen arbeiten, etwa am Desktop mit Windows und mobil mit dem Macbook.

Das den letzten Office-Versionen eingeführte Menüband bleibt also auch in Office 2016 und wird in Office für Mac integriert. Auf den ersten Blick gibt es im Menüband keine herausragenden Neuerungen und alles ist noch auf dem Platz den Office-2013-Anwender noch kennen. Allerdings kann sich bei beiden Versionen noch einiges ändern, da es sich um recht frühe Vorab-Versionen handelt. Daher wurden diese auch nur für IT-Profis freigegeben.

Daten sind zwischen den verschiedenen Betriebssystemen kompatibel und können leicht ausgetauscht werden, auch über die Cloud. Verfügen Sie über kein Office-365-Konto, können Sie Office 2016 derzeit noch nicht aktivieren, aber zumindest einige Tage testen.

Auch wenn Sie zu den experimentierfreudigen Anwendern gehören, sollten Sie die Preview von Office 2016 in Windows keinesfalls als produktives System verwenden und Office 2013 deinstallieren oder ersetzen. Office 2016 Preview arbeitet allerdings auch schon mit Windows 10 zusammen, sodass Sie den gemeinsamen Betrieb mit den Vorabversionen testen können. Natürlich können Sie Office 2016 auch auf Rechnern mit Windows 8.1 installieren. Klappt etwas mit der Installation nicht, finden Sie die Office-2016-Installation häufig im Verzeichnis C:\Windows\Program Files (x86)\Microsoft Office\root\Office 16.

Mac-Anwender könnten durchaus schon auf die neue Version setzen, vor allem weil hier die Seriennummer nicht benötigt wird, und die Vorabversion schon stabil läuft und problemlos mit aktuellen Daten arbeiten kann. Auch die Anbindung an Exchange Server 2013 oder Office 365 ist mit Office für Mac Preview problemlos möglich.