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24.10.2008 - 

Gewinn geringer

Microsoft passt Prognose Wirtschaftsaussichten an

Angesichts der drohenden Rezession hat Microsoft die Prognose fürs eigene Wachstum gesenkt. Für das am 30. Juni 2009 endende Geschäftsjahr 2008/2009 rechnet der Konzern mit einem Umsatz von 64,9 bis 66,4 Milliarden Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen ein Erlös von 67,3 bis 68,1 Milliarden Dollar erwartet.
Microsoft-CFO Chris Liddel erwaretet wirtschaftlichen Abschwung
Microsoft-CFO Chris Liddel erwaretet wirtschaftlichen Abschwung

Angesichts der drohenden Rezession hat Microsoft die Prognose fürs eigene Wachstum gesenkt. Für das am 30. Juni 2009 endende Geschäftsjahr 2008/2009 rechnet der Konzern mit einem Umsatz von 64,9 bis 66,4 Milliarden Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen Erlöse von 67,3 bis 68,1 Milliarden Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal sieht Microsoft ein Ergebnis je Aktie von 51 bis 53 Cents bei einem Umsatz von 17,3 bis 17,8 Milliarden Dollar. Dies liegt etwas unter der ursprünglichen Prognose der Analysten von 55 Cents bei einem Umsatz von 17,96 Milliarden Dollar.

In diesen Prognosen seien verschiedene Risiken und ein wahrscheinlich weiterer Wirtschaftsabschwung berücksichtigt, so Microsoft-CFO Chris Liddel, in Die rückläufigen Entwicklungen, die man zum Ende des abgelaufenen Erstquartals gesehen habe, dürften sich fortsetzen, während man bislang davon ausgegangen sei, dass die Wirtschaft in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wieder anziehe.

Laut Liddell halte das Management von Microsoft den Konzern in einer sehr guten Lage im Vergleich zu den Wettbewerbern. Microsoft gehe davon aus, schneller wachsen zu können als die allgemeinen IT-Investitionen. Microsoft sei in der Lage, das schwere Konjunkturumfeld gut durchstehen zu können.

Im vergangenen ersten Quartal erhöhte Microsoft den Umsatz in der Sparte Server and Tools Division (Windows-Server, SQL-Server) um 17 Prozent auf 3,41 Milliarden Dollar. Bei der Business Division (Office-Produkte sowie Unternehmenssoftware wie Great Plains und Navision) kletterte der Umsatz ein Fünftel auf 4,95 Milliarden Dollar. In dem Bereich Entertainment and Devices Division (mit der Spiele-/Xbox-Sparte) ermäßigte sich der Umsatz unterdessen auf 1,81 (Vorjahr: 1,93) Milliarden Dollar.

Die Prognosesenkung sei nicht schlimm ausgefallen wie befürchtet, sagte ein Analyst in einer ersten Reaktion. Dass die Gewinnziele angesichts der Finanzkrise und der weltweiten Konjunktureintrübung zurückgenommen werden müssen, sei jedem Experten klar gewesen, hieß es weiter. (Dow Jones/rw)